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Das Verhalten von Wasservögeln: Enten und Schwänen wird in einem Kinderlied, an das sich doch der eine oder die andere erinnert, beschrieben. „Alle meine Entchen, […], Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh“. Anders ausgedrückt: Sie gründeln.

Das Gründeln bezeichnet die Nahrungsaufnahme vom Boden eines Gewässers. Dabei tauchen die Vögel nicht komplett unter, sondern kippen vorne über, so dass Kopf und Hals unter Wasser sind, während der Körper noch auf dem Wasser schwimmt. Mit dem Schnabel suchen sie dann den Grund nach Nahrung ab oder sieben aus dem Schlamm die Nahrung heraus. Bei Schwänen ist der besonders lange Hals dafür vorteilhaft, mit dem sie auch in tieferem Gewässer noch den Grund erreichen können.

Foto: Friedrich J. Flint