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Der Raps, Brassica napus, gehört zu den wichtigsten Ackerpflanzen weltweit. Auch bei uns Leuchtend gelbe Rapsfelder all überall im Herzogtum.

In der duftenden mit Blütenpollen geschwängerten Luft riecht man förmlich schon den Rapshonig. Außerdem: Gelb bedeutet Leuchten und Helligkeit und vermittelt Freude. Raps ist nicht nur die bedeutendste einheimische Ölpflanze, sondern auch eine wichtige Futterpflanze für Bienen, bis zu 200 Gläsern Honig rechnet man auf einem Hektar. Im Durchschnitt werden 34,5 dt/ha Rapskörner geerntet. Daraus können etwa 1.600 Liter Rapsöl gewonnen werden.

Bereits die Römer bauten Raps aufgrund seines hohen Ölgehalts an. Bei uns in Deutschland wird er seit gut 700 Jahren kultiviert. Für moderne Landwirte ist der Raps heute kaum mehr wegzudenken, denn er sorgt als Fruchtfolgepflanze für ertragreiche Böden. Denn seine Wurzeln ragen metertief in den Acker und erreichen tiefere Erdschichten als andere Pflanzen. Dadurch gelangt er an tiefliegende Nährstoffe, die er an die Oberfläche befördert. Davon können spätere Kulturen profitieren: Weizen, der in der Fruchtfolge hinter Raps angebaut wird, soll dann bis zu 1.000 Kilogramm mehr Ertrag pro Hektar bringen.

Foto: Friedrich J. Flint