Herzogtum Lauenburg/Berlin (pm). Der Bundestagsabgeordnete Henri Schmidt ruft Bürger, Initiativen sowie Institutionen dazu auf, engagierte Persönlichkeiten für den renommierten Margot Friedländer Preis 2026 vorzuschlagen. Die Margot Friedländer Stiftung vergibt den mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Preis bereits zum dritten Mal. Ausgezeichnet werden Menschen und Projekte, die sich in besonderer Weise für Toleranz, Menschlichkeit, Freiheit und Demokratie einsetzen und einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über den Holocaust sowie zur Bekämpfung von Antisemitismus leisten.
„Gerade in einer Zeit, in der antisemitische Vorfälle und demokratiefeindliche Tendenzen zunehmen, ist es von zentraler Bedeutung, diejenigen sichtbar zu machen, die Verantwortung übernehmen und Haltung zeigen“, erklärt Henri Schmidt. „Der Margot Friedländer Preis würdigt dieses Engagement und setzt ein starkes Zeichen für unsere Werte.“
Der Preis wird in drei Kategorien vergeben:
– Persönlichkeitspreis für herausragendes individuelles Engagement,
– Projektpreis für Initiativen und Organisationen,
– Schulpreis für Schülerinnen, Schüler und Schulen.
Im Mai 2025 verstarb die Holocaustüberlebende und Stifterin Margot Friedländer im Alter von 103 Jahren. Ihr Vermächtnis bleibt ein eindringlicher Auftrag an die Gesellschaft, sich aktiv für Menschlichkeit und Erinnerungskultur einzusetzen.
Nominierungen sind bis zum 10. Mai 2026 möglich. Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Elke Büdenbender wählt die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Die feierliche Preisverleihung findet am 12. Oktober 2026 in Berlin statt.
Henri Schmidt ermutigt ausdrücklich zur Teilnahme:
„Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger: Wenn Sie Menschen oder Initiativen kennen, die sich mit Herz und Überzeugung für unsere demokratischen Werte einsetzen, schlagen Sie diese vor. Dieses Engagement ist unverzichtbar für die Zukunft unseres Landes.“
Weitere Informationen sowie das Nominierungsportal finden sich unter https://margot-friedlaender-stiftung.de/preis/










