Zwischen Mauerbau und Mauerfall: Vortrag über Grenzerfahrungen im Herzogtum Lauenburg

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Wachturm an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Foto: pixabay.com
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Mölln (pm). Begleitend zur Ausstellung „Der Weg zur Deutschen Einheit“ im Möllner Stadthauptmannshof hält Lothar Obst (Mölln) den Vortrag „Grenznah und Grenzen los. Grenzerfahrungen im Herzogtum Lauenburg zwischen Mauerbau und Mauerfall“. Die Veranstaltung der Stiftung Herzogtum Lauenburg beginnt am Sonnabend, 10. November, um 15.30 Uhr in der Hauptstraße 150 und ist kostenlos.

Sie war die am stärksten befestigte Grenze der Welt, durch Sperrzone, Kontrollstreifen, Signal- und Metallgitterzäune tief gestaffelt und durch Bunker, Wachtürme, Minen und zum Teil Selbstschussanlagen perfektioniert: 1.393 Kilometer innerdeutscher Hochsicherheitstrakt zwischen der Lübecker Bucht und dem fränkischen Hof. 86 Kilometer davon erstreckten sich vom Priwall bis zur Elbe. Damit waren die Hansestadt Lübeck die einzige deutsche Großstadt und das Herzogtum Lauenburg der einzige schleswig-holsteinische Landkreis, die direkt an der Grenze lagen.

Der Vortrag beschreibt das regionale Grenzregime der zwischen Ostsee und Elbe zuständigen Grenzregimenter 6 (Schönberg) und 8 (Grabow), deren Truppengebäude auch heute oftmals noch sehr gut in der Landschaft erkennbar sind. Der Vortrag schildert Entstehung, Verlauf und Ausbau der Sperranlagen, berichtet von aufsehenerregenden Grenzzwischenfällen und spektakulären Fluchten und erinnert an die Opfer von Stacheldraht und Schießbefehl: Grenzerfahrungen im Herzogtum Lauenburg zwischen Mauerbau und Mauerfall.

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