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Titel Herzogtum Lauenburg Büchen

Für mehr Artenvielfalt auf Äckern

Modellprojekt erprobt neue Fördermaßnahmen für den Erhalt von selten gewordenen Ackerwildkräutern zusammen mit Landwirtschaftsbetrieben

von Pressemitteilung
Juli 11, 2026
Für mehr Artenvielfalt auf Äckern

K.Günther im Gespräch mit LandwirtenInnen. Foto: DVL, hfr

Gudow (pm). Wie man selten gewordene Ackerwildkräuter auf landwirtschaftlich genutzten Flächen besser erhalten und fördern kann, erprobt derzeit das neue Modellprojekt „Gemeinschaftlicher Ackerwildkrautschutz“, das das MEKUN im Rahmen der Landes-Biodiversitätsstrategie „Kurs Natur 2030“ fördert. Am Montag, 6. Juli informierte sich Naturschutz-Staatssekretärin Katja Günther bei einem Feldgespräch auf dem Hof der Familie Ahlers bei Gudow über das innovative Projekt, das vom Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) gemeinsam mit den Lokalen Aktionen landesweit umgesetzt wird. Das dreijährige Vorhaben hat zum Ziel, zusammen mit landwirtschaftlichen Betrieben auf freiwilliger Basis neue und praxistaugliche Ansätze für den Erhalt ackerwildkrautreicher Ackerflächen zu erproben.

Naturschutz-Staatssekretärin Katja Günther: „Früher waren Äcker bunte Flächen mit einer Vielfalt blühender Pflanzen. Doch heute zählen Ackerwildkräuter, nach Jahrzehnten intensiver Bewirtschaftung, bundesweit zu den am stärksten gefährdeten Artengruppen. Dies hat auch negative Auswirkungen auf die Tierwelt, weil Ackerwildpflanzen die Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten bilden und diese wiederum für Feldvögel und weitere Tierarten der Feldflur überlebenswichtig sind. Das Modellprojekt wird hier wichtige Erkenntnisse liefern: Gefährdete Ackerwildkräuter profitieren von einer ehemals weit verbreiteten extensiven Nutzung von Ackerflächen. Diese Art der Bewirtschaftung hilft, die ursprünglich hohe und besondere Artenvielfalt unserer Äcker zu erhalten. Das Modellprojekt leistet mit der Erprobung und Evaluierung entsprechender neuer Fördermaßnahmen für ackerwildkrautreiche Äcker daher einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung unsere Landes-Biodiversitätsstrategie“, sagte Katja Günther.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch mit den teilnehmenden Landwirten. Gemeinsam wurden Erfahrungen aus der Praxis diskutiert und Möglichkeiten erörtert, wie sich landwirtschaftliche Produktion und die Biodiversitätsziele künftig noch besser miteinander verbinden lassen. Das Modellprojekt setzt hierbei auf eine enge Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft. Im Fokus stehen Maßnahmen, die sich in die betriebliche Praxis einfügen und gleichzeitig günstige Bedingungen für konkurrenzschwache und seltene Ackerwildkräuter schaffen. Dazu zählen beispielsweise nicht gedüngte Getreidebestände mit doppelten Reihenabständen, in denen zusätzlich auf eine Beikrautbekämpfung verzichtet wird.

Welche Maßnahmen besonders ackerwildkrautfreundlich sind und welche Ackerwildkrautarten eine besonders zentrale Funktion für das Ökosystem haben, stellten Projektleiter Matthias Böldt vom Deutschen Verband für Landschaftspflege und Pflanzenexperte Dr. Sven Wehke vor. Zu den Arten, die von der angepassten Bewirtschaftung profitieren und heute vielerorts verschwunden sind, zählen beispielsweise der „Lämmersalat“ und das „Kahle Ferkelkraut“, zwei charakteristische Arten für nährstoffarme Ackerstandorte, die auf den Projektflächen noch vorkommen und über die Projektmaßnahmen exemplarisch gefördert werden.

Modellprojekt: Das ökologische Ergebnis zählt

Um einen tatsächlichen ökologischen Nutzen zu erzielen, setzt eine Fördermaßnahme des neuen Projekts den Nachweis charakteristischer Pflanzenarten auf den Flächen voraus – und nicht wie bei klassischen Fördermaßnahmen, dass bestimmte Vertragsauflagen eingehalten werden. Dieser neue Ansatz rückt damit das ökologische Ergebnis stärker in den Mittelpunkt und erleichtert den teilnehmenden Betrieben gleichzeitig die praktische Umsetzung.

Für die Erprobung der Kennartenmaßnahme hat der DVL in diesem Jahr erstmals landesweit zu einem Ackerwildkrautwettbewerb aufgerufen, an dem bereits 23 Betriebe teilnehmen. „Der Schutz und die Förderung der biologischen Vielfalt auf unseren Betriebsflächen sind uns schon immer wichtig. Die Teilnahme an dem Ackerwildkrautprojekt ist demzufolge für uns logische Konsequenz.“, sagt Landwirt Henrik Ahlers, der auch mit einer Hoffläche an dem Wettbewerb teilnimmt, dessen Ergebnisse nach Abschluss der noch laufenden Ackerkartierungen durch den DVL ausgewertet und mitgeteilt werden.

Die Erkenntnisse, die im Rahmen des Modellprojekts „Gemeinschaftlicher Ackerwildkrautschutz“ gewonnen werden, sollen in die Weiterentwicklung zukünftiger Förderangebote des Landes einfließen. Damit leistet das Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Landesbiodiversitätsstrategie und zeigt, wie durch kooperativen Naturschutz mit der Landwirtschaft gemeinsam Lösungen gefunden werden können, um die Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern.

Weitere Informationen zu dem Modellprojekt inklusive einer Darstellung der Maßnahmen finden sich unter: https://www.schleswig-holstein.dvl.org/themen-leistungen/gemeinschaftlicher-ackerwildkrautschutz

Tags: GudowLandwirtschaft

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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