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Titel Herzogtum Lauenburg Amt Lauenburgische Seen

NABU: Keine Windkraftanlagen im Naturpark Lauenburgische Seen

von Pressemitteilung
Mai 12, 2026
Landesregierung legt aktuellen Zeitplan zur Windplanung fest

Foto: pixabay.com

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Herzogtum Lauenburg (pm). Die Lauenburgische Seenplatte zeichnet sich durch eine einzigartige Natur in Norddeutschland aus. Der Naturpark Lauenburgische Seen hatte in der alten Bundesrepublik bis zur Wiedervereinigung die letzten Brutvorkommen von Kranichen und besaß zusammen mit weiteren Gebieten in Schleswig-Holstein die letzte Seeadlerpopulation in Westdeutschland. Durch den konsequenten und engagierten Schutz dieser Arten durch Naturschützer vor Ort konnten sich diese und andere bedrohte Arten aus dem Herzogtum Lauenburg wieder in angrenzende Landkreise und darüber ausbreiten. Seeadler und Kraniche können mittlerweile wieder an vielen Stellen in Norddeutschland beobachtet werden. Das Flöten der Kraniche gehört wieder zum Naturerlebnis in Schleswig-Holstein.

Bisher war es gelungen, Seeadler, Kraniche, Weißstörche und andere Arten, die sensibel auf Windkraftanlagen reagieren und besonders kollisionsgefährdet sind, dadurch zu schützen, dass im Herzogtum Lauenburg und insbesondere im Naturpark Lauenburgische Seen nur in geringem Maße Windkraftanlagen gebaut wurden. Der Naturpark Lauenburgische Seen ist der älteste Naturpark Schleswig-Holsteins und der Drittgrößte in Schleswig-Holstein. Mit seinem Biotop- und Artenreichtum gehört er zu den 100 wichtigsten Nationalen Naturlandschaften Deutschlands. Von der Ostsee bis zum Erzgebirge erstreckt sich außerdem das „Grüne Band“ entlang der alten innerdeutschen Grenze, ein Verbund von für die Natur geschützten Flächen. Nach Ende der deutschen Teilung konnten durch den Einsatz engagierter Naturschützer entlang des früheren Todesstreifens Rückzugsgebiete seltener Arten und unverbaute Landschaften vor übereifrigem wirtschaftlichem Ausbau bewahrt werden.

Der NABU im Herzogtum Lauenburg befürwortet den Ausbau erneuerbarer Energien wie Windkraftanlagen und Freiflächenphotovoltaikanlagen, um den Ausstieg aus der Atomenergie und der Kohleenergie zu ermöglichen. Die norddeutschen Bundesländer und insbesondere Schleswig-Holstein nehmen deutschlandweit eine Vorreiterrolle ein – Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den durch Menschen verursachten Klimawandel.

Dieser Ausbau darf aber nicht auf Kosten des Natur- und Artenschutzes erfolgen. Durch den Bau von Windkraftanlagen im Naturpark Lauenburgische Seen und anderen Gebieten im Herzogtum mit sensiblen Großvögeln besteht die große Gefahr, dass Kraniche, Seeadler und Weißstörche leiden und diese große Erfolgsgeschichten des Natur- und Artenschutzes zunichte gemacht werden.
Der Ausbau der Windenergie im Herzogtum Lauenburg darf nicht auf Kosten der Naturschätze und auf Kosten dieser Vogelarten und vieler weitere Tierarten, z. B. Fledermäuse erfolgen!

Der NABU im Herzogtum Lauenburg – NABU Mölln, NABU Geesthacht, NABU Büchen – fordert daher, die schützenswerte Naturlandschaft mit ihren Großvögeln und vielen weiteren seltenen Arten im Naturpark Lauenburgische Seen und im Herzogtum Lauenburg zu erhalten und auf den Ausbau der Windenergie in diesem Refugium einzigartiger Natur zu verzichten.

Tags: Naturpark Lauenburgische SeenWindkraftWindkraftgegnerWKA

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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