Morgens um halb sieben

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Foto: Wolfgang Tempel
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Von Wolfgang Tempel

Eines Morgens Ende Juni weckt mich unser Hund. Er muss dringend raus. Widerwillig und mit noch halb geschlossenen Augen ziehe ich mich an und stapfe die Treppe hinunter. Ein schöner warmer Morgen umfängt mich. Kein Wölkchen weit und breit.

Auf dem Weg zum Brink höre ich ein Geräusch, das ich nicht zuordnen kann. Es hört sich an, als wenn in weiter Ferne irgendein Gerät läuft. Dann fällt es mir plötzlich ein: Es sind Bienen! Sie fliegen durch die blühenden Linden auf dem Brink und sorgen für den köstlichen Lindenblütenhonig. Es müssen zigtausende sein, die für dieses gleichmäßige Summen sorgen.

Foto: Wolfgang Tempel

Die Stille des frühen Morgens macht es. Sie sorgt dafür, dass eine gewisse Freude aufkommt. Freude darüber, dass die Bienen noch da sind. Sorgen wir also dafür, dass sie bei uns bleiben!