Gerade abgeerntetes Gerstenfeld in Ziethen brannte am Sonnabend

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Feldbrand bei Ziethen. Foto: Wolfgang Farken
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Ziethen (pm). Landwirt Thomas Teut aus Bäk berichtete: „Das zirka sechs Hektar große Gerstenfeld hatten wir gerade abgeerntet und eine halbstündige Pause eingelegt, als es am östlichen Rand des Stoppelfeldes plötzlich anfing zu brennen.“ Die Feuerwehr wurde sofort alarmiert.

Die integrierte Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe alarmierte die Freiwillige Feuerwehren Ziethen, Bäk-Mechow-Römnitz, Mustin und Kittlitz um zirka 14.20 Uhr. Darüber hinaus wurde auch die mecklenburgische FF Schlagsdorf angefordert.

Der massive Einsatz von Feuerwehrkräften war anfangs notwendig, weil einerseits die Trockenheit und andererseits angrenzende Felder sowie Knicks ein besonderes Gefahrenpotential mit sich brachte. Der Knick hatte bereits angefangen zu brennen. Die Einsatzstelle lag direkt an der B 208 – aus Fahrtrichtung Mustin – rechts kurz vor dem zur Gemeinde Ziethen gehörenden Ortsteil Sande.

Es musste eine rund 600 Meter lange Löschwasserversorgungsleitung vom Hydranten an der Bundesstraße zur Einsatzstelle verlegt werden, um die Löschwasserversorgung sicher zu stellen. Denn die in den Löschfahrzeugen mitgeführten Löschwasservorräte reichen nur eine begrenzte Zeit. Weiterhin hat der Landwirt Thomas Teut seinen 21.000 Liter fassenden Wassertank und der Kittlitzer Landwirt Robert Eggert seinen Güllewagen mit 5.500 Liter zur Verfügung gestellt. Dem Vernässen des Knicks widmeten die Feuerwehren besondere Aufmerksamkeit.

Glücklicherweise konnte der Flächenbrand unter Kontrolle gebracht werden, so der Einsatzleiter und Ziethener Wehrführer Jens Kowe. Die Feuerwehren konnten nach dem Tausch der nassen Schläuche durch die Feuerwehrzentrale Elmenhorst den Einsatz nach etwa drei Stunden beenden. Ursache des Brandes ist bisher nicht geklärt.