CDU moniert Zustand der Pflanzkästen im ‚Parksack‘

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„Parksack“ im südlichen Teil der Möllner Hauptstraße.

Mölln (pm). „Schlichtweg unansehnlich“, so bezeichnet Jörg Steffen, fachpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Bauausschuss der Stadt Mölln den Zustand der Pflanzkästen im „Parksack“, dem südlichen Teil der Möllner Hauptstraße im Bereich vom Bauhof bis zur Hauptstraße 42 (Hauptstraße am ZOB).

Die Pflanzkästen aus Holz sind sichtlich in die Jahre gekommen. Ein Pflanzkübel ist sogar gänzlich auseinander gebrochen. Die Umrandungen der großen Pflanzenkästen, die an warmen Tagen auch als Sitzmöglichkeit dienen,sind stark verwittert, teilweise ist das Holz herausgebrochen, beziehungsweise gesplittert. „Der „Parksack“ wirkt verwahrlost – alles andere als eine gute Visitenkarte für unsere Stadt. Das muss sich ändern. Deshalb erwarten wir, dass zum Beginn der touristischen Saison, also zum 1. Mai, die notwendigen Ausbesserungsmaßnahmen vorgenommen werden und eine saisonale Anpflanzung erfolgt“, formuliert Ratsherrin Bianca Radke das Anliegen der Möllner Christdemokraten.

Und die CDU-Fraktion stand mit ihrer Meinung offensichtlich nicht alleine da. Die Mitglieder des Bauausschusses sprachen sich in ihrer Sitzung am Donnerstag, die per Videokonferenz erfolgte, einstimmig für den CDU-Antrag aus. Der „Parksack“ ist jedoch nicht der einzige Bereich,der den Möllner Unionspolitikern „unter den Nägeln brennt“. „Bereits im September 2018 haben wir den Zustand des Parkdecks moniert. Ziel war es,durch kleine Maßnahmen, wie zum Beispiel das Aufklaren der Grünanlagen, das Beseitigen von Müll und das Anbringen einer helleren Deckenbeleuchtung eine bessere Akzeptanz und Nutzung durch die Bevölkerung zu erzielen.

Als größere Maßnahme sollte eine Überarbeitung des Parksystems mit einer Vergrößerung der Parkbuchten erfolgen“, erläutert Thomas Heiden, langjähriges Mitglied im Bauausschuss, den Antrag.Geschehen ist bis heute nicht viel. Auf Nachfrage erfuhren die Mitglieder des Bauausschusses, dass für eine Substanzbewertung Angebote eingeholt worden seien. „Das ist ja grundsätzlich zu begrüßen“, zeigt sich Jörg Steffen versöhnlich, „nur, warum braucht die Verwaltung dafür über zwei Jahre? Auch hätten die bezeichneten kleinen Maßnahmen doch längst erledigt sein können. Wir bleiben in der Sache am Ball, damit zumindest die Umsetzung der kleinen Maßnahmen endlich erfolgenkann“, so Jörg Steffen abschließend.