‚Die Kommunikation hätte besser sein müssen‘

Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/ Die Grünen, Burkhard Peters zu Impfungen im Kreisgebiet

335
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von

Herzogtum Lauenburg/Kiel (pm). Burkhard Peters (Bündnis 90/ Die Grünen) kann die Kritik am schleppenden Start der Terminvergabe nachvollziehen, lobt jedoch gleichzeitig den erfolgreichen Einsatz der mobilen Impfteams im Kreis Herzogtum Lauenburg. Erst mit größeren Liefermengen nach Schleswig-Holstein könne das zweite Impfzentrum im Kreis geöffnet werden.

Burkhard Peters, Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/ Die Grünen und innen- und rechtspolitischer Sprecher seiner Fraktion antwortet auf die Kritik an der Impfstrategie des Landes durch die SPD-Abgeordnete Kathrin Bockey: „Das Unverständnis vieler Bürgerinnen und Bürger über die schleppende Terminvergabe ist zwar nachvollziehbar, aber Kritik von der Seitenlinie, wie die SPD sie übt, ist immer einfach. Der Start war gut vorbereitet, lediglich die Kommunikation hätte noch besser sein müssen! Positiv betrachtet zeigen die vielen Beschwerden mir auch, dass bei uns das Impfangebot von Beginn an sehr gut nachgefragt ist. Und der erfolgreiche Kampf gegen das auch hier im Kreis anhaltende Infektionsgeschehen ist immens wichtig.“

Der Abgeordnete zeigt sich erfreut, dass mit Beginn des Monats Februar das Verfahren noch einmal angepasst wird: „Das jetzt von der Landesregierung angekündigte, neue Einladungsverfahren, das auch unsere Vorschläge berücksichtigt, begrüße ich sehr. Es wird dann leichter werden, individuelle Termine zu vereinbaren. Die sichere Perspektive auf einen Impftermin war uns von Anfang an wichtig, da sie den Stress und die Verunsicherung von den ältesten Impfberechtigten und ihren Angehörigen nimmt.“ Im Kreis Herzogtum Lauenburg sei der Einsatz der mobilen Impfteams von Beginn an sehr gut koordiniert worden.

„Das Ziel, mit dem Einsatz von mobilen Impfteams im Stationären Wohnen die am stärksten gefährdeten Menschen vorrangig zu versorgen entspricht unserer Vorstellung einer solidarischen Gesellschaft. Das ist hier hervorragend gelungen, so dass schon jetzt mit den Zweitimpfungen begonnen wird,“ lobt Peters und weiter: „Der dafür benötigte Impfstoff fehlt dann allerdings im Impfzentrum in Alt-Mölln. Daher sind dort weiterhin nur wenige Termine verfügbar. Erst wenn insgesamt mehr Impfstoff nach Schleswig-Holstein geliefert wird, kann auch das Impfzentrum in Geesthacht versorgt werden, um dann im Südkreis schnellstens Impftermine anbieten zu können.“

Vorheriger ArtikelBlick in die Geschichte
Nächster ArtikelDie Kreismusikschule gedenkt Gisela Jerratsch
Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.