Mölln (pm). Die Landtagsabgeordneten Oliver Brandt und Malte Krüger von Bündnis 90/Die Grünen besuchten vor Kurzem das Berufsbildungszentrum Mölln (BBZ). Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Werkstatttage für Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen.
Dabei handelt es sich um ein in Schleswig-Holstein in diesem Umfang einmaliges Angebot für alle weiterführenden Schulformen im Kreis, die am BBZ Mölln angesiedelten Berufsfelder der Dualen Ausbildung kennenzulernen. Für zehn Schultage kommen Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen aus Gemeinschaftsschulen, Förderschulen oder Gymnasien an das BBZ und können innerhalb dieser Zeit drei verschiedene Module belegen. Dazu zählen etwa das Bäckerhandwerk, der Friseurberuf sowie die Bereiche Bau, Einzelhandel, Elektronik, Restaurantfach oder Metall und Holz.
Werkstatt im BBZ Mölln. Foto: hfr
In jeder Schulwoche betreut das BBZ im Rahmen der Werkstatttage zusätzlich 100 bis120 Schülerinnen und Schüler. Aus Sicht des Schulleiters Ulrich Keller und der koordinierenden Abteilungsleiterin Dr. Julia Brinkmann ist diese Herangehensweise wichtig, um die jungen Menschen an das System Berufsschule wie auch an die Herausforderungen des Berufslebens heranzuführen. Erstmals nehmen in diesem Frühjahr auch die Gymnasien Schwarzenbek und Mölln an den Werkstatttagen teil.
Bei einem Rundgang erhielten die Abgeordneten Gelegenheit, die Werkstatttage live kennenzulernen. Zu Gast waren an diesem Tag Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Büchen. Malte Krüger und Oliver Brandt erfuhren zum Beispiel, dass sich der Beruf des KfZ-Mechatronikers großer Beliebtheit erfreut. Bei den Bäckerinnen und Bäckern „auf Probe“ wurden Brötchen gebacken, während beim Tischlermeister in echter Handarbeit Werkzeugkisten angefertigt wurden.
Oliver Brandt, der regional für das Herzogtum Lauenburg zuständig ist, resümierte nach dem Rundgang: „Die Werkstatttage am BBZ Mölln sind ein positives Beispiel, wie der Übergang von Schule zu Beruf unterstützt werden kann. Dieses Projekt kann auch Vorbild für andere Berufsbildungszentren im Land sein.“
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