Fristverlängerung beim Entlastungsbetrag durch Corona

Pflegende Angehörige aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg können Extra-Geld für die Pflege aus 2019 bis 30. September abrufen.

259
Wenn ein Angehöriger im Kreis Herzogtum Lauenburg zu Hause gepflegt wird, kommt finanzielle Hilfe gelegen. Foto: AOK/hfr
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von

Herzogtum Lauenburg (pm). Angehörige geraten bei der häuslichen Pflege schnell an ihre Grenzen. Der sogenannte ‚Entlastungsbetrag‘ aus der Pflegeversicherung kann Pflegende dabei unterstützen, einen Pflegebedürftigen solange wie möglich in seiner häuslichen Umgebung zu versorgen. Die Übertragbarkeit des Entlastungsbetrages von 125 Euro monatlich wurde Corona bedingt um drei Monate verlängert. „Wegen der Corona-Pandemie können pflegende Angehörige den Entlastungsbetrag für Hilfen im Alltag aus 2019 noch bis zum 30. September abrufen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Mit der Pflegereform 2017 wurden nicht nur die neuen Pflegegrade, sondern auch neue Leistungen für Pflegebedürftige eingeführt. So erhalten Pflegebedürftige aller Pflegegrade (1-5) in der häuslichen Pflege einen einheitlichen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich. Dieser ersetzt die bisherigen zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

Die Angebote haben das Ziel, die Pflegenden zu entlasten, unterstützen die Pflegebedürftigen dabei, trotz bestehender Einschränkungen ein möglichst selbständiges und selbstbestimmtes Leben im häuslichen Umfeld zu führen und am sozialen Leben teilzunehmen. Der Entlastungsbetrag ist keine pauschale Geldleistung. Er kann zweckgebunden je nach individuellem Unterstützungsbedarf für Angebote wie beispielsweise Tagespflege (Kosten für Unterkunft und Verpflegung) oder Angebote zur Unterstützung im Alltag verwendet werden.

Hilfe für Pflegende und Pflegebedürftige bietet die AOK-Faktenbox ‚Pflegeberatung‘ mit zahlreichen Informationen unter aok.de/nw in der Rubrik Medizin-Versorgung. Weitere Fragen rund um den Entlastungsbetrag beantworten die AOK-Pflegeberater unter der kostenfreien Hotline 0800 2655-185029.

Vorheriger ArtikelNeues Spielgerät auf dem Steinhorster Spielplatz
Nächster ArtikelSHMF: Der Musikfest-Trecker kommt ins Lauenburgische!
Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.