Präventionsmaßnahmen im HVV

• Erste Bustür bleibt ab Sonnabend geschlossen • Fahrkartenverkauf über Automaten, Onlineshop und App • Schnellbahn- und Bustüren öffnen automatisch

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Hamburg/Herzogtum Lauenburg (pm). Ab Sonnabend starten die Busverkehrsunternehmen im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) vorsorglich ergänzende Maßnahmen zur Prävention für Busfahrerinnen und Busfahrer sowie Fahrgäste. Mit dem Ende der Ferienzeit und einem zu erwarteten Anstieg der Fahrgastzahlen bleiben die vorderen Türen der Busse ab dem 14. März 2020 geschlossen. Der Ticketverkauf über die Fahrer wird somit bis auf Weiteres ausgesetzt.

Fahrgäste werden gebeten, ihre Tickets vor Antritt der Fahrt an einem der mehr als 700 Fahrkartenautomaten sowie über die HVV-App oder den HVV-Onlineshop zu kaufen. Die Maßnahme wird vorsorglich getroffen. Nach aktuellem Stand wird der Coronavirus primär über Tröpfcheninfektion übertragen. Die Schmierinfektion spielt demnach eine denkbare, jedoch nachgeordnete Rolle. Der ÖPNV unterscheidet sich hinsichtlich des Infektionsrisikos nach
derzeitigem Kenntnisstand nicht von öffentlichen Räumen. Da die Fahrer jedoch entscheidend dafür sind, den öffentlichen Nahverkehr so lange wie möglich aufrecht zu erhalten und potenziell im direkten Kontakt mit jedem einsteigenen Fahrgast stehen, sollen sie durch die Maßnahme besonders geschützt werden.

Darüber hinaus werden in U und S-Bahnen sowie Bussen die Türen an jeder Haltestelle automatisch geöffnet, sofern es technisch möglich ist. Dies gilt für alle Busse,die U-Bahn-Fahrzeuge der Baureihe DT5 und die S-Bahn-Baureihe 490. Die HOCHBAHN verfügt über rund 240 U-Bahn-Fahrzeuge, davon sind rund 120 vom Typ DT5. Bei der S-Bahn Hamburg sind rund 60 Fahrzeuge der Baureihe 490 im Einsatz.

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