Großkontrolle auf der Rastanlage Gudow

422
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von

Gudow (pm). Am Freitag (25. Oktober 2019) hat das Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Ratzeburg in der Zeit von 12 bis 18 Uhr eine Großkontrolle auf der Bundesautobahn 24 durchgeführt. Im Rahmen dieses Einsatzes zum Thema „Überwachung von Fahrzeugmaßen und -gewichten“ kamen insgesamt 27 Beamte der schleswig-holsteinischen Verkehrsüberwachungsdienststellen und aus Hamburg zusammen.

Auf der Richtungsfahrbahn Berlin wurden gezielt Fahrzeuge des Schwerlast- und Güterkraftverkehrs kontrolliert. Insgesamt wurden 65 Fahrzeuge angehalten. Hiervon wurden 36 Fahrzeuge beanstandet. Fünf Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt untersagt. Bei einem Fahrzeugführer bestand der Verdacht, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Zwei Fahrzeugführer müssen sich für das Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Ein Pkw wurde mit fehlendem Versicherungsschutz geführt.

Fünfzehn kleinere Lastkraftwagen waren überladen. Ein litauischer Lkw hatte eine Überschreitung der zulässigen Achslasten von 45,6 Prozent. In einem weiteren Fall war die Ladungssicherung unzureichend. Darüber hinaus registrierte die Polizei sechs zum Teil schwerwiegende Verstöße gegen die Vorschriften über Lenk- und Ruhezeiten. Zwei Lkw hatten zudem technische Mängel. Bei einem Sattelzug gab es Anhaltspunkte für eine Manipulation am elektronischen Fahrtenschreiber, was in einer unabhängigen Werkstatt weiter untersucht werden muss.

Neben weiteren geringfügigen Ordnungswidrigkeiten wurden Sicherheitsleistungen, Verwarn- und Bußgelder in einer Höhe von insgesamt 6.005 EUR gegen die Beschuldigten / Betroffenen zur Sicherung der Straf- beziehungsweise Ordnungswidrigkeitenverfahren angeordnet.

Vorheriger ArtikelBummeln und Shoppen bei der Feuerwehr Ratzeburg
Nächster ArtikelKastorf: Unfallbeteiligter schwer verletzt
Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.