Busfahrt zu Fluchtorten an der Grenze zum Kreis Herzogtum Lauenburg

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Herzogtum Lauenburg (pm). Wo heute das „Grüne Band“ die Republik durchzieht, trennte zuvor ein schier unüberwindbares Bollwerk Deutschland, Europa und die Welt – direkt vor unserer Haustür. Doch die Geschichte hat Spuren hinterlassen. Am Sonnabend, 26. Oktober, bietet die Stiftung Herzogtum Lauenburg eine Busfahrt ab 8 Uhr unter der Leitung von Lothar Obst (Mölln) zu Fluchtorten an der ehemaligen Grenze an.

Die Tagesexkursion in der Reihe „30 Jahre Grenzöffnung“ führt zu ausgewählten authentischen Fluchtorten und erläutert das Grenzregime. Besucht wird der frühere Grenzstreifen bei Mustin, Groß Thurow, Dutzow, Kneese, Lassahn, Zarrentin und das sog. Gartenschläger-Eck bei Bröthen. Unmittelbar vor Ort geben Zeitzeugen und Flüchtlinge Schilderungen zum Geschehen.

Am Vortag gibt es einen Vortrag zum Thema im Kreismuseum in Ratzeburg, der als Vorbereitung empfohlen wird (19.30 Uhr, Eintritt frei). Die Referentin Dr. Sandra Pingel-Schliemann wird die Busfahrt begleiten.

Anmeldungen (und Infos) bis zum 16. Oktober unter der Telefonnummer 04542/87000 oder per Email an info@stiftung-herzogtum.de. Der Teilnahmebetrag für die Busfahrt beträgt 20 Euro pro Person. Die Teilnehmer erhalten Handreichungen, Getränke und Imbiss am Bus. Rückkehr gegen 17 Uhr in Mölln, anschließend in Ratzeburg.