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Einmal kommt alles ans Licht: nun im Sommer am See oder bei Arbeiten im Garten da kann man ihn schon mal finden – den Groschen (Zehnpfennig). Aus den vergangenen Tagen, wo man für einen Groschen noch ein Eis bekommen konnte.

Kein anderes deutsches Geldstück gilt als so kultig wie der Groschen (lat. „grossus denarius“, dicker Denar). Obwohl er in Deutschland nach der Einführung der Mark im Jahr 1871 als eigenständige Münze wegfiel, überdauerte sein Name. Die Zehn-Pfennig-Münze blieb der Groschen und nach der Euro-Einführung erbte auch das Zehn-Cent-Stück diesen Beinamen. Mehr noch: Die Bezeichnung der einstigen Silbermünze wurde zum geflügelten Wort ging in den allgemeinen Sprachgebrauch über. So taucht es immer wieder auf, zum Beispiel in Parkgroschen, Notgroschen, Groschenware, Groschenhefte oder Dreigroschenoper. Bei wem ist der Groschen jetzt gefallen?