Nahverkehr der Linie S21: CDU Aumühle fordert mehr Zuverlässigkeit ein

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Aumühle (pm). Die Züge der S21 haben regelmäßig deutlich Verspätung oder fallen ganz aus. Schlechte bis gar keine Informationen über diese Verspätungen und Ausfälle sind an der Tagesordnung. Die CDU-Ortsverbände Aumühle und Wohltorf begrüßen daher gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Andrea Tschacher die „Kleine Anfrage“ hinsichtlich der aktuellen Situation, die der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Lukas Kilian erst kürzlich an die Landesregierung gerichtet hat.

Im Jahr 2019 haben die Beschwerden über die Bahnanbindung der Gemeinden Aumühle, Wohltorf und der Stadt Reinbek erheblich zugenommen. Insbesondere zu den stark frequentierten Zeiten morgens und abends ist eine deutliche Steigerung der Pünktlichkeit, weniger Ausfälle und eine transparentere Kommunikation erforderlich.

Bis zum 12. Mai dieses Jahres lag die Pünktlichkeitsquote der Linie S21 bei lediglich 90%. Es ist davon auszugehen, dass in einigen Monaten Werte deutlich unter 90% erreicht werden. Die Ausfallquote stieg gerade im Abschnitt Bergedorf – Aumühle erheblich an. „Das kann so nicht weitergehen“, so der Aumühler Ortsvorsitzende Henning Teetz, der selbst täglich mit der S-Bahnlinie 21 nach Hamburg pendelt. „Wer die Menschen wirklich zum Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel bewegen will, muss dafür auch die richtige Basis schaffen“, ergänzt Inez Kather, CDU-Ortsvorsitzende in Wohltorf.

Als Hauptgründe für die Ausfälle auf der S-Bahn-Linie Hamburg – Aumühle werden seitens der S-Bahn Hamburg GmbH die Bauarbeiten an der Billebrücke bei Hamburg-Rothenburgsort sowie Störungen infolge der Einflottung neuer S-Bahn-Züge auf der Strecke der S21 genannt.

„Gerade für die vielen Berufspendler ist die Situation nicht mehr akzeptabel. Neben den nachvollziehbaren Wünschen nach einer Taktverdichtung ist ebenso eine Ausweitung des Fahrplans erforderlich, damit insbesondere die Jugendlichen auch nach Mitternacht noch sicher aus Hamburg nach Hause fahren können. Aber auch mit Blick auf die gastronomische Angebotsvielfalt in Aumühle und dem Naherholungsgebiet in den Gemeinden Aumühle und Wohltorf ist jetzt dringender Handlungsbedarf gegeben. Hierzu bin ich in enger Abstimmung mit dem zuständigen Fachausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages und meinem wirtschaftspolitischen Kollegen Lukas Kilian“, so die Landtagsabgeordnete Andrea Tschacher.

Die Aktivitäten der Abgeordneten werden von den beiden CDU-Ortsverbänden Aumühle und Wohltorf ausdrücklich begrüßt. „Mit Andrea Tschacher, die in Aumühle wohnhaft ist, haben wir eine Stimme in Kiel, die die Situation vor Ort kennt und selbst schon die ein oder andere Verspätung erleben musste“, so die beiden Ortsvorsitzenden, die optimistisch auf eine baldige Verbesserung der Situation hoffen.