Drei Domorganisten der Löwenstädte im Konzert

83
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von
Die große Rieger-Orgel im Ratzeburger Dom. Foto: Horst-Otto Müller

Ratzeburg (pm). Der Ratzeburger Dom feiert am Sonnabend, 25. Mai 2019, um 18 Uhr mit einer Gesamtaufführung der „Orgelmesse“ von Johann Sebastian Bach, dass seit kurzem wieder alle drei Orgeln uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Hierfür hat Hausorganist Christian Skobowsky seine Kollegen Jan Ernst und Klaus Eldert Müller eingeladen. Damit sitzen die drei Domorganisten der Löwenstädte Ratzeburg, Schwerin und Lübeck an der Großen, der Chor- und der Paradiesorgel, um den abendfüllenden Orgelzyklus gemeinsam zu musizieren.

Johann Sebastian Bach widmet den „Dritten Theil der Clavier Übung, bestehend in verschiedenen Vorspielen über die Catechismus- und anderen Gesaenge vor die Orgel: Denen Liebhabern und besonders denen Kennern von dergleichen Arbeit, zur Gemüths Ergezung …“ Mit anderen Worten: obwohl es sich um ein sehr gelehrtes Kunstwerk handelt, das dem geübten Hörer tiefe Einblicke in die Raffinessen barocker Kompositionsweise gewährt, wird ihm wie auch dem weniger erfahrenen Hörer zuallererst das Herz erwärmt.

In dem gute zwei Stunden dauernden Konzertabend erklingen sämtliche Choräle und Duette, gespielt auf je einer der Orgeln, eingerahmt von Praeludium und Fuge Es-Dur, in denen alle drei Instrumente erklingen.

Während einer Pause schenkt der Förderverein der Dommusiken Getränke ein.

Die Abenkasse (10/ermäßigt 5 Euro) öffnet um 17:15 Uhr.

V O R S C H A U

Pfingstsamstag, 8. Juni 2019, 20 Uhr
PFINGSTKONZERT „Alles Bach!“
Musik der Bach-Familie
Faboi Doppelrohrquartett mit Mitgliedern der Staatskapelle Berlin

Vorheriger ArtikelFilmclub-Festival: ‚Vorwärts immer!‘
Nächster ArtikelMöllner Triathleten weiter auf Erfolgskurs
Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.