Städtepartnerschaftlicher Aufruf zur Europawahl 2019

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Ruth Christensen, Vorsitzende des Partnerstadtvereins in Ribe, Bürgemeister Jacek Karnowski - Partnerstadt Sopot und Ratzeburgs Bürgermeister Rainer Voß (re.). Fotos: hfr
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Liebe Ratzeburgerinnen und liebe Ratzeburger,

am Sonntag, den 26. Mai 2019 wählen wir unsere Abgeordneten für das Europäische Parlament. Ich bitte Sie herzlich: Gehen Sie zur Wahl!

Europa verbindet uns alle, mit unseren Freunden in den Partnerstädten in Dänemark, Polen, Schweden, Belgien und Frankreich. Gerade am 1. Mai war ich in Sopot; wir feierten gemeinsam den 15. Jahrestag des Beitritts Polens zur Europäischen Union. Wir lernen voneinander, wir begegnen uns, wir vertrauen uns, wir bauen Vorurteile ab, wir leben miteinander und gestalten unsere gemeinsame Zukunft – friedlich, freiheitlich, demokratisch, weltoffen, vielfältig, gastfreundlich, mit gemeinsamen Werten und unterschiedlicher kultureller Prägung.

Neben diesen wichtigsten Gesichtspunkten hilft uns Europa bei unserer nachhaltigen Zukunftsplanung. Mit europäischen Mitteln oder im Rahmen von Europäischen Strategien sind in Ratzeburg viele Projekte gebaut worden, die es sonst nicht gegeben hätte, wie z.B. die Jugendherberge, das Bootshaus der Ruderriege der LG am Rathaus, die historische LED-Beleuchtung auf dem Domhof, in diesem Jahr noch die Promenade am See vor der Jugendherberge, der Kunstrasenplatz auf dem Riemannsportplatz, das Rettungsboot der DLRG, der Katamaran des Ratzeburger Ruderclubs und anderes mehr. Und wir – die Menschen in der Region – haben das zusammen geplant und erarbeitet und Europa führt uns dabei zusammen und ermöglicht uns diesen gemeinsamen Erfolg.

Daher, gehen Sie bitte wählen und wählen Sie Europa!

Herzlichst Ihr
Bürgermeister Rainer Voß (Ratzeburg)

Viele Generationen der Polen träumten von einem Leben in Unabhängigkeit und Frieden. Diese Chance gab ihnen die Europäische Union, die Sicherheit und wirtschaftliche Entwicklung garantiert. Doch damit dieses Projekt weiterhin bestehen bleibt und sich auch weiter entwickeln kann, bedarf es unserer Solidarität und Verantwortung, die wir erweisen, indem wir zur Wahl gehen. Deshalb ist es unerlässlich das Wahlrecht als Bürgerpflicht zu verstehen.

Bürgermeister Jacek Karnowski
Sopot/ Polen

Europa wählen, ja, natürlich

„Die Jugendliche sind EU-positiv, sie wählen aber nicht“. So war neulich der Überschrift in der dänischen Zeitung JydskeVestkysten. Eigentlich ein Paradox. Denn jeden Tag senden Jugendliche eine Menge Likes in allen Richtungen. Mit einem Stimmzettel in der Hand gibt man einen sehr wichtigen Like ab, sogar mit Inhalt und mit Einfluss. Meiner Meinung nach ist es wichtiger denn je, in Europa zusammen zu arbeiten. Ich wünsche friedliche Verhältnisse für alle, auch für die Fremden unter uns. Freundschaft über die Grenzen ist die Idee unseres Partnerstadtvereins. Es ist möglich, wenn wir es wollen. Aber nur mit Engagement und Anteilnahme in der Demokratie!

Ruth Christensen
Vorsitzende des Partnerstadtvereins in Ribe / Dänemark

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