Sonderausstellung: Fundstücke. Objekte erzählen vom Verlassen der DDR

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Das Grenzhus in Schlagsdorf. Foto: hfr
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Schlagsdorf (pm). „Fundstücke. Objekte erzählen vom Verlassen der DDR“ heißt die nächste Sonderausstellung im Grenzhus in Schlagsdorf. Eröffnung ist am 3. Mai 2019 um 19 Uhr. Die Begrüßung erfolgt durch den Museumsleiter Dr. Andreas Wagner. Als Gast wird Harald Gallert sprechen, der 1988 als junger Mann seine Flucht in den Westen über den Schaalsee riskierte.

Die Sonderausstellung ist Bestandteil des übergreifenden Ausstellungsprojektes der Stiftung Herzogtum Lauenburg „Fliehen – einst geflohen. Geschichten von Flucht und Vertreibung in Schleswig-Holstein“. Sechs individuelle Geschichten werden anhand unterschiedlicher Objekte erzählt. Sie reichen von der Flucht des Ehepaares Kirk über Westberlin im Juli 1961 über die Ausreise der Familie Wierzock 1985 über die GÜSt Schwanheide bis zur Flucht des Autoschlossers Bernhard K. aus Wittenburg über den Schaalsee 1989. Sechs unterschiedliche Geschichten spiegeln Verfolgung, Einengung und Desillusionierung im SED-Staat, aber auch die Trauer über Verluste, die Hoffnungen und die Wünsche der Weggehenden.


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