Die ‚NDR – Dorfgeschichten‘ drehten in Fredeburg

Fernsehpreisträgerin Vera Vester kam für das Schleswig-Holstein Magazin in den Nordkreis.

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„NDR-Dorfgeschichten“ zu Besuch in Fredeburg. Autorin und Fernsehpreisträgerin Vera Vester informierte sich bei Alfons Wiesler-Trapp auch über das Selbstverständnis der Domäne. Foto: Thomas Biller
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Fredeburg (tbi). „Schauen Sie mal, über uns kreist der Seeadler“, sprach Alfons Wiesler-Trapp eine Kundin an, die am Sonnabendmittag gerade den Bio-Hofladen der Domäne Fredeburg aufsuchen wollte. Wenige Augenblicke zuvor hatte sich das Fernseh-Team vom NDR verabschiedet, um weitere Eindrücke aus der kleinen Gemeinde an der B 207 einzusammeln.

Alfons Wiesler-Trapp gehört zu den Gründern der überregional bekannten Domäne Fredeburg, die konsequent ökologische Landwirtschaft betreibt und mit ihrem Bio-Hofladen eine Einkaufsstätte geschaffen hat, die auch ein Ort der Begegnung ist und zum Verweilen einlädt.

Davon verschaffte sich der NDR im Rahmen der Reihe „Dorfgeschichten“ einen Eindruck. Am Freitagabend wird im Schleswig-Holstein Magazin live eine Gemeinde aus dem Land ausgelost, am Sonnabend reist ein Team des Senders an und sammelt Eindrücke, Besonderes oder auch Kurioses, um es für einen Beitrag der „Dorfgeschichten“ aufzubereiten. Die Menschen aus Fredeburg hatten Glück, denn mit Vera Vester kam die aktuelle Gewinnerin des Bremer Fernsehpreises in den Nordkreis. Diesen hatte sie für einen Beitrag in eben diesem Schleswig-Holstein Magazin für tagesaktuelle Berichte erhalten. Die Preisträgerin hat bei ihren Besuchen im Rahmen der „Dorfgeschichten“ eine besondere Herangehensweise: Vera Vester reist mit dem NDR-Team an, ohne sich vorher besonders anzukündigen oder zu verabreden. Sie lässt sich erst vor Ort inspirieren und ist offen für Eindrücke und Hinweise. „Die Käserei haben wir uns gemeinsam angesehen, natürlich den Hofladen und das Café“, sagte Vester im Gespräch mit Herzogtum direkt vor dem Bio-Hofladen. „Das ist eine Idylle hier“, meinte die Autorin. Alfons Wiesler-Trapp bestätigte schmunzelnd: „Ja, das ist eine Idylle, aber auch eine sehr arbeitsaufwändige.“

Danach sollte es für das Fernsehteam auf die andere Seite der Bundesstraße gehen; zu den Wisenten, dem Ruheforst und „wir wollen versuchen, ob wir mit den Bewohnern der kleinen Siedlung noch ins Gespräch kommen“, hoffte Vester.

Was aus dem Besuch in Fredeburg entstanden ist, lässt sich am Montag, 8. April ab 19.30 Uhr im NDR Schleswig-Holstein Magazin sehen. Oder auch später in der Mediathek.