‚Feind ist, wer anders denkt‘

Ausstellung zur DDR-Staatssicherheit in Ratzeburg

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(v.li.) Mark Sauer (Pressesprecher der Stadt Ratzeburg), Girlsday-Praktikantin Florentine Hübner (11) und Bürgermeister Rainer Voß bei der Vorstellung der neuen Ausstellung im Rathaus. Foto: Thomas Biller
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Ratzeburg (pm). Wie erging es den Menschen in Ost und West, die ins Visier der Staats­sicherheit der DDR gerieten? Mit welchen Methoden arbeitete die Stasi? Und wie präsent war die Geheimpolizei auch in der Bundesrepublik? Antworten auf diese und andere Fragen gibt die Wanderausstellung „Feind ist, wer anders denkt“ des Bundesbe­auftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU). Sie dokumentiert, wie durch Überwachung, Bespitzelung und Unterdrückung von Men­schenrechten die Macht der Staatspartei SED in der DDR gesichert wurde. Die Ausstellung bietet auch Informationen zur Stasi-Über­wachungstätigkeit in Schleswig-Holstein und der Region Ratzeburg.

Ausstellung: 3. April bis 4. Mai 2019, Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 8 bis 16 Uhr, Donnerstag bis 18 Uhr; Ostertage und Wochenenden sowie 1. Mai: 10 bis 15 Uhr

Podiumsgespräch: Freitag, 12. April, 19 Uhr,
Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen; Rainer Voß, Bürgermeister der Stadt Ratzeburg; Konstantin von Notz, Bundestagsabgeordneter; Wolfgang May, ehem. Beamter Bundesgrenzschutz; Moderation:
Dr. Andreas Wagner, Grenzhus Schlagsdorf.
Ort: Rathaus Ratzeburg,
Unter den Linden 1, 23909 Ratzeburg

Führungen nach Voranmeldung an ausgewählten Terminen, Tel.: 030 – 2324-8831
Vortrag: 23.04., 19.00 Uhr: Dr. Volker Höffer (BStU) zur Arbeit der Stasi in Schleswig-Holstein

Lehrerfortbildung: 25.04., DDR und Stasi als Thema im Schulunterricht. Anmeldung: 030-2324-8937 und bildung@bstu.bund.de

Der Eintritt ist frei.