Rege Beteiligung an der Ratzeburger Müllsammelaktion

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Frühjahrsputz 2019: Die Helferschar vor dem Ratzeburger Rathaus. Foto: hfr
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Ratzeburg (pm). Plastiktüten, Flaschen, Hausrat, ganze Fahrräder oder Teile, Baumaterial und sogar Absperrbaken trugen rund 120 Bürger bei der alljährlichen Müllsammelaktion „Unser sauberes Schleswig-Holstein“ vergangenen Sonnabend im Ratzeburger Stadtgebiet zur fachgerechten Entsorgung zusammen. Bürgervorsteher Ottfried Feußner begrüßte am frühen Morgen die fleißige Helferschar vor dem Ratzeburger Rathaus, die von städtischen Mitarbeitern Heinrich Meyer und Ellen Ancot mit Handschuhen und Müllsäcken versorgt und auf acht vorbereitete Sammelrouten in alle Stadtteile gesandt wurde.

Unterstützt wurde die Sammelaktion wie schon in den Jahren zuvor durch Jugendgruppen der DLRG und der Freiwilligen Feuerwehr, aber augenscheinlich auch durch Jugendliche, die sich bereits wenige Tage zuvor im Zuge der Demonstration „Friday for Future“ vor dem Rathaus eingefunden hatten. Rund 120 Ratzeburger Bürger beteiligten sich an der landesweiten Müllsammelaktion „Unser sauberes Schleswig-Holstein“.

Müll wurde nicht nur in den Grünanlagen und auf den Gehwegen gesammelt, sondern auch tauchend im Uferbereich der Insel. Die DLRG-Tauchgruppe förderte wieder allerlei Gegenstände an die Oberfläche, die in den Seen so gar nichts verloren haben. Insgesamt 9 Kubikmeter Unrat wurden im Verlauf des Vormittags zusammengetragen und der vor dem Rathaus bereit gestellte Container füllte sich stetig. Im Anschluss an die Sammelaktion lud die Stadt Ratzeburg zur traditionellen Erbsensuppe, erstmalig nicht aus Plastikgeschirr, wie Rathausmitarbeiterin Ellen Ancot betonte. Für die Verpflegung aller Sammlerinnen und Sammler sorgte das DRK-Krankenhaus und der städtische Bauhof, auch mit Spenden der Bäckerei von Allwörden.

„Die Teilnehmerzahl an unser Müllsammelaktion fiel in diesem Jahr höher aus als in den Vorjahren. Das mag dem Wetter geschuldet sein, aber bestimmt auch dem höheren Umweltbewusstsein, das sich über Aktionen wie „Friday for Future“ oder die Diskussion um Plastikmüll in der Umwelt merkbar ausbildet“, zeigte sich Heinrich Meyer vom städtischen Grünamt erfreut über den Verlauf der Müllsammelaktion.

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