Gewürze für die Weihnachtsbäckerei

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Jedes Jahr werden in den Haushalten die köstlichsten Weihnachtsplätzchen gebacken. Dazu gehören die typischen Gewürze wie Anis, Muskat oder Zimt. Foto: Horst Kömme
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Weihnachten ist einfach etwas ganz Besonderes. Und zur Vorbereitung auf dieses stimmungsvolle Fest gehört natürlich das Plätzchenbacken. In gut verschließbaren Dosen hält sich Weihnachtsgebäck wochenlang frisch.

Viele Gewürze werden nur für die Weihnachtsbäckerei verwendet. Jedes Gewürz hat ein spezielles Aroma und seinen speziellen Geschmack – von süß bis herb, von mild über würzig bis scharf. Sie sind intensiv im Geschmack. Nur geringe Mengen reichen aus, um dem Gebäck die „weihnachtliche“ Note zu geben.

Man sollte die Gewürze auch nicht zu lange lagern, weil sie mit der Zeit ihr ätherisches Öl verlieren. Sie sollten deshalb in kleinen Mengen gekauft werden und in fest verschließbaren Behältnissen kühl und trocken aufbewahrt werden.

Anis in Form von Samenkörnern oder gemahlen erhältlich, sollte ebenfalls sparsam dosiert werden. Sein lakritzähnliches Aroma kommt im Gebäck besonders gut zur Geltung. Gewürzkuchen und Weihnachtsbrot sind ohne Gewürz nicht denkbar.

Ingwer wird getrocknet und als Gewürzzutat pulverisiert verwendet; als Zutat für Früchtebrot, Hefegebäckfüllungen oder Konfekt nimmt man Sirup eingelegte Ingwerstückchen oder kandierten Ingwer

Kardamom wird gemahlten und ungemahlen angeboten. Für Backwerk immer gemahlen verwenden.

Koriander hat ein liebliches, anisartiges Aroma. Er kann gemahlen in Lebkuchen und Spekulatius verwendet werden.

Lebkuchengewürz ist eine Mischung, die im allgemeinen aus Zimt, Nelken, Piment, Muskatblüte, Ingwer, Kardamom, Anis und Koriander besteht.

Muskatblüte schmeckt feurig bis leicht bitter und ist ebenfalls ganz und gemahlen erhältlich. Das Gewürz gibt Lebkuchen oder auch Grog oder Glühwein das gewisse Etwas.
Muskatnuss sollte als „Nuss“ gekauft werden. An einer Muskatreibe wird die notwendige Menge abgerieben. Auch dieses Gewürz ist sehr intensiv im Geschmack.

Nelken werden ganz als Pulver angeboten. Der Geschmack ist feurig, deshalb damit sparsam umgehen.

Piment oder Nelkenpfeffer immer gemahlen, ist in Lebkuchenrezepten aufgeführt. Man kann ihn auch für Pfeffernüsse und Spitzkuchen verwenden.

Safran ist Färbemittel und Gewürz. Man löst die orangeroten, feinen Fäden in etwas heißem Wasser oder Alkohol auf und gibt dann die Lösung zum Teig.

Sternanis ist im Geschmack feiner, aber auch bitterer als Anis. Gemahlen nimmt man das Gewürz für Früchtekuchen oder Gewürzplätzchen.

Zimt gibt es als Stangenzimt und gemahlen. Zum Backen immer den gemahlenen kaufen. Er ist für viele Gebäcke wie Stollen und Lebkuchen unerlässlich.

Vanille gibt es in Form von Schoten, in Glasröhrchen verpackt, und als Vanillezucker. Die Stangen werden an einer Längsseite aufgeschlitzt und ihr schwarzes Mark aus dem Inneren mit einem Messer herausgeschabt. Vanillin-Zucker ist Zucker mit synthetisch (künstlich) hergestelltem Vanillin.