Rekordbeteiligung bei EU-Konsultation zur Sommerzeit

Sommerzeit: 4,6 Millionen Antworten auf Konsultation der EU-Kommission

679
Die Kirchturmuhr der Ratzeburger Stadtkirche St. Petri. Foto: Anders
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von

Brüssel (pm). In den vergangenen sechs Wochen haben mehr als 4,6 Millionen Menschen aus der gesamten EU ihre Meinung dazu abgegeben, ob die Sommerzeit in allen EU-Ländern bestehen bleiben oder abgeschafft werden sollte. Das hat die Europäische Kommission gestern (Freitag) bekanntgegeben. Mehr Antworten sind bisher bei keiner öffentlichen Konsultation der Europäischen Kommission eingegangen. Bis vorgestern Abend konnten Bürger und Interessengruppen ihren Beitrag online abgeben. Die umfangreichen Ergebnisse der Konsultation werden jetzt ausgewertet; ein Bericht dazu wird in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Die Europäische Kommission hatte am 4. Juli 2018 eine öffentliche Konsultation zur Sommerzeit für die EU-Bürgerinnen und Bürger und Interessengruppen gestartet, zu der sie Antworten aus allen 28 EU-Staaten erhalten hat. Die Konsultation ist ein Teil einer Überprüfung der EU-Sommerzeitrichtlinie. Die Kommission will damit bewerten, ob die Vorschriften geändert werden sollten oder nicht. Dies folgt auf die Abstimmung des Europäischen Parlaments über eine Entschließung zur Sommerzeit im Februar 2018 sowie auf Forderungen von Bürgerinnen und Bürgern.

Neben den Ergebnissen der Konsultation wird die Kommission auch weitere Stellungnahmen und Studien konsultieren, bevor sie entscheidet, ob sie einen neuen Vorschlag zur Sommerzeitregelung vorlegt oder nicht.

Vorheriger Artikel‚Einblicke in die Natur‘ in Klein Zecher
Nächster ArtikelHarmonie in Duvensee
Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.