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Titel Gesundheit

Am 30. März bricht die kürzeste Nacht an

Zeitumstellung bringt bei vielen Menschen den Schlaf- und Biorhythmus durcheinander

von Pressemitteilung
März 23, 2024
Am 30. März bricht die kürzeste Nacht an

Rund 1.550 AOK-Versicherte Beschäftigte im Kreis Herzogtum Lauenburg leiden an Schlafstörungen. Ihnen fällt die Zeitumstellung besonders schwer. Weitere Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Leistungsverlust können die Folge sein. Foto: AOK, hfr.

Herzogtum Lauenburg (pm). Von Winter- auf Sommerzeit: Diese Umstellung sorgt vom 30. März auf den 31. März bei so einigen Menschen im Herzogtum Lauenburg für tiefe Augenringe und einen Knick in der Leistungsfähigkeit. In der kürzesten Nacht des Jahres werden die Uhren dann wieder eine Stunde auf die Sommerzeit vorgestellt. „Durch die fehlende Stunde wird die Zeitumstellung auf die Sommerzeit für viele problematischer als die Umstellung zur Winterzeit empfunden,“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch. Menschen, die ohnehin unter Schlafstörungen leiden, fällt die Zeitumstellung besonders schwer. Manche können deshalb sogar ihrer Arbeit nicht nachgehen. Laut einer AOK-Auswertung entfielen im Jahr 2023 allein bei den AOK-versicherten Beschäftigten im Kreis Herzogtum Lauenburg insgesamt 2.129 Fehltage auf nichtorganische Schlafstörungen. „Die Menschen leiden dann etwa unter Müdigkeit, Bluthochdruck, Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche“, so Wunsch.

Die Zeitumstellung ist für viele Menschen ein Ärgernis. Nicht nur, weil manche Uhren von Hand umgestellt werden müssen, sondern auch, weil sie den inneren Schlaf- und Biorhythmus durcheinander bringt. Besonders empfindlich sind hier Säuglinge, die gerade ihren Schlafrhythmus gefunden haben. Wer aber dauerhaft an Schlafstörungen leidet, sollte tiefer in die Ursachenforschung gehen: Zu viel Stress oder zu fettes Essen, private Probleme, zu viel Koffein oder Alkohol, aber auch körperliche oder psychische Erkrankungen oder die Nebenwirkung von Medikamenten – es gibt viele Ursachen für schlechten Schlaf. Manche können aufgrund von Schlafstörungen sogar ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen. Rund 1.550 AOK-versicherte Beschäftigte im Kreis Herzogtum Lauenburg leiden an nichtorganische Schlafstörungen. Aber auch bei anderen Erwachsenen können nach der Zeitumstellung Beschwerden auftreten, die bis zu einer Woche andauern können.

Und die Folgen können gravierend sein: Ist der Schlafrhythmus gestört, kann es zu dauerhaften, gesundheitlichen Problemen kommen. Schlafmangel führt zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und Leistungsverlust, kann langfristig aber auch Erkrankungen zum Beispiel des Herz-Kreislauf-Systems verursachen oder die Entstehung von Diabetes oder psychischen Problemen begünstigen. „Es ist wichtig, die eigenen Batterien durch einen gesunden Schlaf wieder aufzuladen. Ausreichend Schlaf steigert unser Wohlbefinden und die Lebensqualität“, so Wunsch.

Die kürzeste Nacht im Kreis Herzogtum Lauenburg steht bevor: Die Uhr wird am 30. März um zwei Uhr um eine Stunde vorgestellt. Foto: AOK, hfr.

Es ist wichtig, die sogenannte ‚Schlaf-Hygiene‘ zu beachten. Dazu gehört eine angenehme Schlafumgebung mit kühler Zimmertemperatur, der Verzicht auf schwere Mahlzeiten vor dem Zubettgehen sowie auf Koffein, Alkohol und Nikotin. Auch mehr Bewegung im Alltag, ein Spaziergang können helfen, den natürlichen Schlafrhythmus wiederherzustellen. Lassen sich die Schlafprobleme nicht beheben leiden Betroffene häufig und regelmäßig unter Abgeschlagenheit und Konzentrationsproblemen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Weitere Informationen unter www.aok.de/nw Stichwort ‚Schlaf‘.

Tags: AOKGesundheitstippsZeitumstellung

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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