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Titel Land&Leute Tiere

Alarmstufe rot – Was tun, wenn ein Vierbeiner im Auto um sein Leben kämpft?

von Pressemitteilung
Juli 31, 2018
Alarmstufe rot – Was tun, wenn ein Vierbeiner im Auto um sein Leben kämpft?

Tödliche Hitzefalle: Jedes Jahr sterben Hunde im Sommer im aufgeheizten Auto, weil Tierhalter die Gefahr unterschätzen. Foto: TASSO e.V.

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Herzogtum Lauenburg (pm). Die Hitze der vergangenen Wochen macht mittlerweile vielen Menschen und Tieren zu schaffen. Vor allem für Hunde können die hohen Temperaturen schnell zur Lebensgefahr werden. Und zwar dann, wenn ihre Halter die Tiere im Auto zurücklassen. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. erklärt, was Passanten tun können, wenn sie sehen, dass sich ein Hund in einer solchen Notlage befindet.

Schon ab Temperaturen von 20 Grad Celsius kann ein Auto zur tödlichen Hitzefalle werden. Das Fahrzeuginnere heizt sich schnell auf extreme Temperaturen auf. Der Hund versucht, sich durch Hecheln Kühlung zu verschaffen. Dabei verbraucht er sehr viel Wasser. Wenn er dieses Wasser nicht wieder aufnehmen kann, besteht die Gefahr eines Hitzschlages. Das Auto im Schatten zu parken und ein Fenster einen Spaltbreit offen lassen, reicht nicht aus! Erst in der vergangenen Woche ist im Main-Taunus-Kreis ein Hund ums Leben gekommen, nachdem er von seinem Halter im heißen Fahrzeug zurückgelassen worden war.

Erste Anzeichen eines Hitzschlages bei Hunden sind Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge, Taumeln und Erschöpfung. Im fortgeschrittenen Stadium kann der Hitzschlag zu einem Schockzustand, Bewusstlosigkeit und nicht selten sogar zum Tod führen. Ein Tier, das Symptome eines Hitzschlages zeigt, muss so schnell wie möglich von einem Tierarzt behandelt werden.

„Feuerwehr oder Polizei dürfen in solchen Situationen in jedem Fall eingreifen“, erklärt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. „Aber auch verantwortungsbewusste Mitmenschen sind ausdrücklich aufgefordert, sich für das Leben des Tieres einzusetzen.“ Doch was kann der aufmerksame Passant tun und was darf er überhaupt?

Für das Verhalten in einem solchen Ernstfall gibt TASSO Tipps:

Steht das Auto auf dem Parkplatz eines Geschäfts oder ähnlichem, lassen Sie den Halter ausrufen.
Informieren Sie die Polizei oder die Feuerwehr.
Notieren Sie sich alle wichtigen Daten: Datum, Ort, Uhrzeit, Automarke, Farbe und Kennzeichen des Wagens.
Dokumentieren Sie den Vorfall mit Fotos.
Suchen Sie Zeugen, die die Geschehnisse bestätigen können, und notieren Sie sich deren Telefonnummer und Anschrift.
Erstatten Sie zur Sicherheit Strafanzeige wegen Tierquälerei.

Wenn die Situation für den Hund lebensbedrohlich und so eilig ist, dass nicht länger auf Polizei oder Feuerwehr gewartet werden kann, darf der Hund selbst befreit werden. Dabei gilt es jedoch, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Denn: Um das Tier zu befreien, ist es unumgänglich, fremdes Eigentum zu beschädigen. Darum ist es ratsam, dem Wagen so wenig Schaden wie möglich zuzufügen und weder Front- noch Heckscheibe, sondern besser ein Seitenfenster einzuschlagen.

Der Helfer muss jedoch damit rechnen, dass der Fahrzeughalter später Strafanzeige wegen Sachbeschädigung erstatten wird. In diesem Fall können sich Betroffene auf den rechtfertigenden Notstand nach § 34 StGB berufen. Umso wichtiger ist es, die Polizei zu verständigen und Telefonnummer und Anschrift von Zeugen zu notieren. Die entstandenen Kosten eines notwendigen Polizei- oder Feuerwehreinsatzes hat nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (AZ 12 A 10619/05) der Hundehalter zu tragen. Denn schließlich trägt er die Verantwortung für das, was er seinem hilflosen Vierbeiner zumutet. Und er verstößt gegen das Tierschutzgesetz, wenn er sein Tier die Hitze des heißen Fahrzeuges aushalten lässt.

Das hat auch kürzlich hat ein Münchner Gericht (1115 OWi 236 Js 193231/17) festgestellt und eine Hundehalterin zur Verantwortung gezogen, die ihrem Rottweiler-Doggen-Mischling erhebliche Qualen bereitet hat, als sie ihn etwa 30 Minuten im Auto zurückgelassen hatte. Die Tierhalterin muss wegen dieses Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz nun eine Geldbuße zahlen.

Um umfangreich über das Thema „Hund im Backofen“ aufzuklären, bietet TASSO Plakate und Informationskarten zum Bestellen und Herunterladen an. Darüber hinaus hat der Verein einen Aufklärungsfilm veröffentlicht, in dem ein Mitarbeiter den Selbstversuch im heißen Fahrzeug gewagt hat. Beides ist zu finden unter www.tasso.net/Hund-im-Backofen.

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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