Soroptimistinnen unterstützen die ‚genießBar‘

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Dr. Christel Happach-Kasan (li.) und Silke Schlünsen unterstützen mit einer Spende ihres Serviceclubs „Soroptimist international“ in Ratzeburg die "genießBar" von Petra Schörling. Foto: Anders
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Ratzeburg/Mölln (aa). Wenn am kommenden Sonnabend, 21. Mai, ab 14 Uhr die ersten Klänge des Pegasus Festivals im Möllner Kurpark erklingen, ist eine Institution auch wieder mit von der Partie – die ‚genießBar‘ mit ihren leckeren alkoholfreien Cocktails. Erst kürzlich wurde die jüngste Generation ehrenamtlicher Barkeeper in Ratzeburg im Rahmen eines Workshops geschult. Die Soroptimistinnen Dr. Christel Happach-Kasan und Silke Schlünsen nutzten die Gelegenheit, genießbar-Initiatorin Petra Schörling einen Besuch abzustatten.

Seit fast einem Jahr gibt es bereits das Projekt der ‚genießBar‘, initiiert von Petra Schörling („Sucht- und Schuldenprävention Petra Schörling“). Die Bar, mit der sie selbst, wie auch ihr Barkeeperteam, ehrenamtlich unterwegs sind, ist ihr Herzensprojekt. Hier geht es nicht nur um präventive Aufklärung, sondern es werden mit leckeren Cocktails amtliche und vor allem sexy Alternativen zu den alkoholischen Pendants geboten.

„Wir als Soroptimistinnen unterstützen das Projekt furchtbar gern“, erklärt Dr. Christel Happach-Kasan, amtierende Präsidentin des Serviceclubs „Soroptimist international“ in Ratzeburg. Zusammen mit Schatzmeisterin Maren Schlünsen ist sie an diesem Tag nicht nur gekommen, um einen Cocktail zu kosten und Profi-Barkeeper Christian Brannath bei der Schulung der neuen ‚genießBar‘-Teammitglieder zu beoachten. Vielmehr haben sie auch einen Umschlag im Gepäck, eine 300 Euro Spende, die dem Präventionsprojekt zu Gute kommen soll.

Happach-Kasan: „’Alkoholfrei Getränke – das ist ein wichtiges Thema. Jugendlichen eine Alternative zu bieten, ist wichtig. Daher haben wir uns zu dieser Spende entschieden.“

„Die Soroptimistinnen haben sogar bei mir ‚angeklopft‘, ohne dass ich zuvor nachgefragt habe“, freut sich Petra Schörling über diese positive Aufmerksamkeit. Auch über mangelnde Buchungsanfragen für die ‚genießBar‘ kann sie sich nicht beklagen. Bereits in 2015 war die Bar vom Stand weg sehr gefragt mit ‚Auftritten‘ beim Schleswig-Holsteinischen Musikfestival oder auch beim Kultursommer am Kanal.

Die jüngste Spende will die Suchtexpertin erstmal beiseite packen und als Grundstock für die Anschaffung eines Indoortresens nutzen. Bis es soweit ist, fehlen noch ein paar hundert Euro. Wer sich also ebenfalls beteiligen möchte, erhält weitere Infos und Kontakt per Email an schoerling@ratzeburg-sucht.de, unter der Telefonnummer 04541/808143 und demnächst auch mehr unter www.ratzeburg-sucht.de.