Lübeck (pm). Mit einem eigenen Informationsstand hat sich das Bündnis gegen Antisemitismus Lübeck am diesjährigen Lübeck Pride beteiligt. Im Mittelpunkt standen der Austausch mit Besuchern, die Auseinandersetzung mit antisemitischen Vorurteilen und das gemeinsame Engagement gegen Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und andere Formen von Diskriminierung.
Der Informationsstand stieß auf großes Interesse. Es entwickelten sich zahlreiche offene und intensive Gespräche. Dabei ging es unter anderem um unterschiedliche Erscheinungsformen von Antisemitismus und Queerfeindlichkeit sowie um die Frage, wie Solidarität zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen gestärkt werden kann.
„Wir haben beim CSD viele offene und intensive Gespräche geführt. Dabei wurde deutlich, dass der Kampf gegen Antisemitismus und der Einsatz für queere Rechte zusammengehören“, erklärt das Team des Bündnisses. „Die positive Resonanz auf unsere Arbeit bestärkt uns darin, sie weiterzuführen und Räume für Austausch und Aufklärung zu schaffen.“

Für das Bündnis ist klar: Verschiedene Formen von Diskriminierung dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Der Einsatz gegen Antisemitismus und Queerfeindlichkeit braucht gegenseitige Solidarität und die Bereitschaft, füreinander einzustehen.
Nach dem CSD richtet sich der Blick nun auf die nächsten Projekte und Veranstaltungen. Über kommende Treffen und Aktionen informiert das Bündnis über seine Internetseite und Social-Media-Kanäle.
Wer sich engagieren, die Arbeit des Bündnisses unterstützen oder über kommende Treffen und Veranstaltungen informiert werden möchte, kann sich per Email an BgA-Luebeck@t-online.de wenden und in den Info-Verteiler aufnehmen lassen.










