Müssen (pm/aa). Am Montagmorgen wurde gegen 8.45 Uhr im Bereich einer Baustelle am Bahnhof Müssen im ein verdächtiger Gegenstand im Erdreich entdeckt. Nach derzeitigen Erkenntnissen könnte es sich um einen Sprengkopf handeln.
Sämtliche Bauarbeiten wurden umgehend eingestellt. Der Bahnverkehr auf der Strecke Hamburg–Rostock wurde eingestellt; die Deutsche Bahn organisierte einen Schienenersatzverkehr. Im Umkreis von rund 200 Metern rund um den Fundort wurden die Anwohner der Bergstraße in Müssen aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Für die Betroffenen wurde ein Notaufenthaltsort organisiert.
Der Kampfmittelräumdienst wurde hinzugezogen. Nach Sichtung des Gegenstandes bestätigte sich der Verdacht: Es handelte sich um einen Sprengkopf vom Typ SAP 60. Da Zünder und Sprengstoff noch vorhanden waren, wurde der Sprengkopf geborgen und wird nun vom Kampfmittelräumdienst in geeigneter Weise unscharf gemacht.
Alle Einschränkungen im Bahnverkehr wurden inzwischen aufgehoben. Die Anwohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.










