Ratzeburg (pm). Der Inklusionsbeirat der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen begleitet im Rahmen seiner Arbeit den ‚Aktionsplan Inklusion der Stadt Ratzeburg‘. In diesem Jahr liegt dabei sein besonderes Augenmerk auf dem Themenschwerpunkt „Mobilität“. Im Jahresverlauf wurden bereits Bushaltestellen im Stadtgebiet begutachtet und entsprechende Empfehlungen erarbeitet. Darüber hinaus wird das Thema wiederkehrend in den Beiratssitzungen diskutiert, oft angestoßen durch eigene Erfahrungen oder durch konkrete Anfragen. Dabei richtet sich der Blick immer wieder auf den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), der im Sinne gelebter Inklusion oftmals kritisch bewertet wird.
„Die Mitnahme von Rollstuhlfahrenden, die mangelnde oder fehlende Barrierefreiheit von Haltestellen oder die Linienführungen führen immer wieder zu Klagen von Menschen mit Behinderungen, mit denen wir uns im Inklusionsbeirat befassen. Daher haben wir uns entschlossen, im Rahmen einer Umfrage einmal zu ermitteln, wie inklusiv unser ÖPNV in Ratzeburg tatsächlich bewertet wird“, sagt Inklusionsbeiratsvorsitzende Silke Boldt. Der Inklusionsbeirat möchte über diese nichtrepräsentative Umfrage ein Erfahrungsbild zusammentragen, das anschließend eine Grundlage für Beratungen mit Verantwortlichen sein kann.
Die Umfrage des Inklusionsbeirats ist online verfügbar: https://www.umfrageonline.com/c/zbbn7uui. Bei Bedarf sind aber auch Umfrageformulare im Bürgerbüro der Stadt Ratzeburg und in der Stadtbücherei in Papierform erhältlich. Die Umfrage wird bis zum 31. Oktober 2026 verfügbar sein.












