Mölln (pm). „Das deutliche Votum des Lauenburgischen Kreistages gegen die Ausweisung von Vorrang- und Potenzialflächen für den Ausbau der Windenergie ist ein ermutigendes Zeichen, dass die Landesregierung nicht missachten sollte“, stellen Präsident der Stiftung Klaus Schlie und Vizepräsidentin Barbara Kliesch fest.
Der Beschluss wiederholt die Ablehnung von Windkraftanlagen im Naturpark und ist ein wichtiges politisches Signal, das bereits 2016 mit überwältigender Mehrheit beschlossen wurde.
„Es ist völlig unverständlich, dass die Landesregierung, bei dieser breiten Ablehnung der Windkraftplanung im Naturpark durch die verantwortlichen Kreispolitiker, die breite Allianz der Bürgerinnen und Bürger, vertreten durch die Initiative „Kein Windpark im Naturpark“, die Naturschutzverbände und die Stiftung Herzogtum Lauenburg, bisher an ihren Planungen festhält.“
Es ist allerdings noch Zeit genug, um in Kiel umzusteuern. Erst wenn die Landesregierung einen politischen Beschluss zum Regionalplan Wind fasst, ist der Prozess abgeschlossen. Das ist bisher noch nicht geschehen.
„Wir hoffen auch auf die politische Einflussnahme der Abgeordneten, die sich auf der Podiumsdiskussion dazu bekannt haben, diese Planung zu verhindern. Das sind neben den Oppositionsvertretern von SPD und FDP vor allem auch der Abgeordnete Rasmus Vöge aus der CDU Regierungsfraktion.“












