Ratzeburg (pm). Das Chorprojekt ‚POLITICALied‘ des Vereins Miteinander leben und der Ratzeburg Volkshochschule und Umland plant zur Erinnerung an die Novemberpogrome des NS-Regimes am 9. November 1938 einen offenen Chorworkshop. Im Mittelpunkt sollen Lieder stehen, die sich gegen Faschismus und Antisemitismus wenden. Mitmachen können alle, die gerne singen und ihre Stimme mit Haltung erheben möchten. Es werden keine Chorerfahrungen vorausgesetzt. Der Chor entsteht im gemeinsamen Workshop. Dafür sorgt Chorleiterin Anna Bertram, die viel Erfahrung in der Arbeit mit Laienchören hat. Sie bereitet ein Programm vor, das auch ungeübte Stimmen einbinden kann. Der festen Chormitglieder von ‚POLITICALied‘ unterstützen und begleiten den Workshop mit ihrer Erfahrung. So gilt keine Ausrede, wie: „Ich kann nicht singen.“ Jeder kann singen, gerade auch, wenn es um die so wichtige Botschaft geht, dass Faschismus in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf. Dazu braucht es vor allem Herz und Haltung und dann erst Stimme. Genau das findet sich beim gemeinsamen Chorsingen.
Der Chorworkshop ist für das erste Novemberwochenende geplant und startet am Freitag, 6. November 2026, um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses mit einem Kennenlernen und ersten Übungen. Am Samstag und Sonntag wird dann ganz tägig intensiv geprobt, um zum Abschluss auch gemeinsam ein öffentliches Konzert darbieten zu können. Gesucht sind jetzt Menschen, die mitsingen möchten, aus Spaß am Singen, aus Überzeugung für die Sache oder aus Freude an dem gemeinsamen Erleben. Anmeldungen werden unter miteinander.leben@t-online.de entgegengenommen.

Der Workshop wird gefördert durch die ‚Partnerschaft für Demokratie‘ der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ und ist kostenfrei. Lediglich zur gemeinsamen Verpflegung muss ein Beitrag geleistet werden.











