Groß Zecher (pm). Gute Nachrichten für den Radverkehr im Kreis Herzogtum Lauenburg: Das Land Schleswig-Holstein unterstützt den weiteren Ausbau des Radweges entlang der Kreisstraße 78 (K 78) zwischen Groß Zecher und der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Damit kann eine wichtige Lücke im Radwegenetz geschlossen werden. Der CDU-Landtagsabgeordnete Rasmus Vöge aus Mölln und der CDU-Kreistagsabgeordnete Florian Slopianka begrüßen die Förderung. Beide hatten sich in Land und Kreis für die Realisierung des Vorhabens eingesetzt.
Der Radweg ist 1,94 Kilometer lang und die Zuwendung beträgt rund 1,3 Millionen Euro und entspricht einer Förderquote von 75 Prozent. Der Eigenanteil des Kreises beträgt nach Berechnungen des Landes rund 434.000 Euro, was 25 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten entspricht. Die Mittel zum Ausbau stammen auch aus dem Bundesförderprogramm Stadt-und-Land und werden in 2026 und 2027 abfließen.
„Der Lückenschluss zwischen Groß Zecher und Mecklenburg-Vorpommern ist eine sehr gute Nachricht für unsere Region. Wir haben uns gemeinsam auf Kreis- und Landesebene dafür eingesetzt, dass dieses Projekt vorankommt. Deshalb freue ich mich sehr, dass das Land Schleswig-Holstein den Ausbau unterstützt und damit den Weg für die Umsetzung freimacht“, erklärt der Möllner CDU-Landtagsabgeordnete Rasmus Vöge.
Mit dem Ausbau wird eine bestehende Lücke in der Radwegeverbindung entlang der K 78 geschlossen. Davon profitieren sowohl der Alltagsradverkehr als auch Freizeit- und touristische Verkehre. Gleichzeitig erhöht ein durchgängiger Radweg die Verkehrssicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer.
Auch der CDU-Kreistagsabgeordnete Florian Slopianka, zugleich auch Vorsitzender des Ausschusses für Regionalentwicklung und Mobilität des Lauenburgischen Kreistages, freut sich über die Unterstützung des Landes: „Im Kreis haben wir uns über einen längeren Zeitraum für diesen Lückenschluss starkgemacht und eigens ein Radwegekonzept erstellt als Voraussetzung für die Förderung durch das Land Schleswig-Holstein. Eine gute Radwegeinfrastruktur entsteht nicht von heute auf morgen. Umso wichtiger ist es, Projekte konsequent voranzutreiben und die notwendigen Entscheidungen auf den unterschiedlichen politischen Ebenen zusammenzubringen. Die Förderung durch das Land ist deshalb ein wichtiges Signal.“
Vöge und Slopianka betonen, dass Investitionen in Radwege gerade im ländlichen Raum einen konkreten Mehrwert schaffen. Gute und sichere Verbindungen zwischen den Orten seien ein wichtiger Bestandteil moderner Mobilität und zugleich eine Stärkung der Lebensqualität vor Ort.
„Unser Ziel muss ein Radwegenetz sein, bei dem nicht kurz vor dem nächsten Ort plötzlich Schluss ist. Jeder geschlossene Abschnitt macht das Fahrrad als Verkehrsmittel attraktiver und vor allem sicherer. Der Ausbau an der K 78 ist dafür ein gutes Beispiel“, so Vöge und Slopianka abschließend.










