• Impressum
  • Werbung
  • Karte
  • Veranstaltungskalender
Mittwoch, Oktober 7, 2026
Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
Herzogtum direkt
  • Titel
  • Herzogtum Lauenburg
    • Mölln
    • Ratzeburg
    • Amt Berkenthin
    • Amt Lauenburgische Seen
    • Amt Breitenfelde
    • Amt Sandesneben-Nusse
    • Büchen
    • Schwarzenbek
    • Lauenburg
    • Geesthacht
  • Jugend direkt
  • Gesundheit
  • Land & Leute
    • Op Platt
    • Tiere
    • Umwelt & Natur
  • Sport
  • Kultur
    • Veranstaltungskalender
  • Wirtschaft
    • Aus der Region
  • Titel
  • Herzogtum Lauenburg
    • Mölln
    • Ratzeburg
    • Amt Berkenthin
    • Amt Lauenburgische Seen
    • Amt Breitenfelde
    • Amt Sandesneben-Nusse
    • Büchen
    • Schwarzenbek
    • Lauenburg
    • Geesthacht
  • Jugend direkt
  • Gesundheit
  • Land & Leute
    • Op Platt
    • Tiere
    • Umwelt & Natur
  • Sport
  • Kultur
    • Veranstaltungskalender
  • Wirtschaft
    • Aus der Region
Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
Herzogtum direkt
Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
Titel Ausflugstipp

Start der Pilzsaison: Gefahr durch giftige Pilze

Verwechslung mit essbaren Exemplaren kann tödlich enden

von Pressemitteilung
August 27, 2026
Start der Pilzsaison: Gefahr durch giftige Pilze

Beim Pilzesammeln ist im Kreis Herzogtum Lauenburg und Umgebung insbesondere in den nächsten Wochen besondere Vorsicht geboten, denn manche Pilze haben giftige Doppelgänger. Foto: AOK, Colourbox, hfr.

Herzogtum Lauenburg (pm). Bei der Suche nach essbaren Pilzen liegen Glück und Leid sehr nahe beieinander. Denn genau jetzt sind die Wälder im Herzogtum Lauenburg und Umgebung ein besonderes Paradies für die essbaren Waldschätze. Allerdings ist Vorsicht geboten. Je mehr Pilze es gibt, desto größer ist auch die Gefahr von Verwechselungen.

Wichtig für den Fall der Fälle: Die Experten des Giftinformationszentrums-Nord stehen rund um die Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0551-19240 für eine Beratung, auch unter Hinzuziehung von Pilzsachverständigen, bereit. Foto: AOK/Colourbox/hfr.

Ein Fehlgriff kann dabei zu lebensbedrohlichen Vergiftungen führen. Nach Aussagen des Giftinformationszentrums-Nord der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein (GIZ-Nord) steigt die Zahl der Pilzvergiftungen insbesondere in den feuchten Sommer- und frühen Herbstmonaten, die mit milden Temperaturen hergehen, spürbar an. „Bereits jetzt gibt es sehr viele giftige Pilze, die den essbaren Exemplaren ähneln. Die Unterscheidung ist für unerfahrene Pilzsuchende nicht immer einfach und endet manchmal mit einer schweren Pilzvergiftung“, warnt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Eine Pilzvergiftung, auch Myzetismus genannt, ist eine Vergiftung, die durch den Verzehr von Pilzen verursacht wird, die giftige Substanzen enthalten. Es gibt sowohl ‚echte‘ Pilzvergiftungen, die durch den Verzehr von Giftpilzen verursacht werden, als auch ‚unechte‘, die durch verdorbene oder falsch zubereitete Speisepilze entstehen können. Bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung ist schnelles Handeln entscheidend. Von den tödlich verlaufenden Pilzvergiftungen in Mitteleuropa gehen die meisten auf den Knollenblätterpilz zurück. Dieser wird von unerfahrenen Sammlern nicht selten mit dem Champignon verwechselt und verursacht potenziell lebensgefährliche Pilzvergiftungen. Innerhalb von 24 Stunden kommt es häufig zu heftigem Erbrechen, starken Bauchschmerzen und Durchfall. Ein Kind kann schon nach dem Verzehr von kleinsten Mengen eines Knollenblätterpilzes sterben. Insgesamt gibt es in Deutschland mehrere tausend Pilzarten, von denen rund 200 giftig sind. Die AOK NordWest warnt deshalb dringend davor, Pilze ohne Fachkenntnisse zu sammeln und zu verzehren. Ein gutes Bestimmungsbuch und die Anleitung durch Pilzsachverständige oder sehr erfahrene Sammler sind gute Wissensquellen und unbedingte Voraussetzung für ein sicheres Pilzesammeln. Gute Informationen bietet die Deutsche Gesellschaft für Mykologie in ihrer Internetpräsenz. „Wer nach dem Essen eines Pilzgerichts Übelkeit, Schmerzen, Schwindel oder Missempfindungen verspürt, sollte sofort einen Arzt aufsuchen oder gleich direkt in ein Krankenhaus gebracht werden“, so Wunsch. Den Pilz oder Reste davon unbedingt mitnehmen, um den „Übeltäter“ schnell identifizieren zu können. Was in der Eile nicht vergessen werden darf: Alle Personen, die von der Pilzmahlzeit gegessen haben, sollten sofort über die aktuelle Situation informiert werden und sich zur Sicherheit ebenfalls zur Untersuchung begeben.

 

Sollte ein Pilz als giftig eingeschätzt werden, erfolgt rund um die Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0551-19240 die weitere Beratung zur medizinischen Behandlung durch die Experten des Giftinformationszentrums-Nord. Im Durchschnitt entfallen dort ein Prozent aller Anrufe auf die Einnahme von Pilzen. „War 2025 bereits ein Jahr mit überdurchschnittlich vielen Anfragen zu Pilzvergiftungen, so konnten wir in diesem Jahr insbesondere im Juli eine nochmals gesteigerte Nachfrage nach Pilzvergiftungen verzeichnen. Dazu zählen auch Anfragen, wenn es nach dem Verzehr von gekauften Pilzen zu Magen-Darm-Beschwerden kommt oder es sich um selbstgesammelte, eingelegte, getrocknete Pilze handelt“, sagt Prof. Dr. Andreas Schaper, Leiter des GIZ-Nord. „Wir vermitteln bei Anfragen auch sofort Kontakt zu Pilzsachverständigen, die dann helfen, durch noch vorhandene Pilze, aus den Putzresten, aus Erbrochenem und aus Informationen zu Aussehen und Standort den verzehrten Pilz zu bestimmen“. Die GIZ-Experten geben auch Empfehlungen für weiterbehandelnde Ärzte zur spezifischen Therapie.

„Zur Erkennung von giftigen Pilzen sind zahlreiche Legenden im Umlauf. Ein verfärbter Silber-Löffel im Pilzgericht weist nicht auf Giftpilze hin, ebenfalls sind Fraßspuren von Tieren oder ein Wohlgeschmack des rohen Pilzes kein Anzeichen von Essbarkeit“, so Schaper. „Der beste Schutz vor Pilzvergiftungen sind gute Kenntnisse der einheimischen Arten.“ Ein altes englisches Sprichwort lautet: „Es gibt alte Pilzsammler und es gibt wagemutige Pilzsammler, es gibt aber keine alten, wagemutigen Pilzsammler.“ Alle Informationen unter www.giz-nord.de.

Tags: AOKGesundheitstippsPilzePilzvergiftung

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

RelatedPosts

Arthrose macht 16.600 Menschen im Herzogtum Lauenburg zu schaffen

Arthrose macht 16.600 Menschen im Herzogtum Lauenburg zu schaffen

von Pressemitteilung
Oktober 6, 2026
0
97

Herzogtum Lauenburg (pm). Viele Betroffene möchten ihr schmerzendes Gelenk am liebsten schonen und Schmerzen vermeiden. Doch dauerhaftes Schonen ist meist nicht...

Schulen können sich jetzt anmelden zum landesweiten Laufabzeichen-Wettbewerb

Schulen können sich jetzt anmelden zum landesweiten Laufabzeichen-Wettbewerb

von Pressemitteilung
September 29, 2026
0
16

Herzogtum Lauenburg (pm). Laufen ist ohne viel Aufwand und Zubehör möglich und gemeinsam macht es noch mehr Spaß. Alle Schulen...

Wechseljahre: Zwischen Meeting und Hitzewallung

Tag der Endometriose

von Pressemitteilung
September 29, 2026
0
55

Ratzeburg (pm). Zum Tag der Endometriose am 29. September geht es im AMEOS Reha Klinikum Ratzeburg um einen Perspektivwechsel: Endometriose...

540 Menschen im Herzogtum Lauenburg haben einen Fersensporn

540 Menschen im Herzogtum Lauenburg haben einen Fersensporn

von Pressemitteilung
September 24, 2026
0
43

Herzogtum Lauenburg (pm). Ein stechender Schmerz in der Ferse bei den ersten Schritten am Morgen oder nach längerem Sitzen. Die Beschwerden...

Nächster Artikel
Stecknitz-Camp 2026: Acht Tage, die mehr verändern als ein Schuljahr

Stecknitz-Camp 2026: Acht Tage, die mehr verändern als ein Schuljahr

Herzogtum direkt

© 2025 Herzogtum direkt - DIE Onlinezeitung für Herzogtum Lauenburg

*

  • Werbung
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • RSS Feed

Folgen Sie uns

Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
  • Titel
  • Herzogtum Lauenburg
    • Mölln
    • Ratzeburg
    • Amt Berkenthin
    • Amt Breitenfelde
    • Amt Lauenburgische Seen
    • Amt Sandesneben-Nusse
    • Büchen
    • Schwarzenbek
    • Lauenburg
    • Geesthacht
  • Gesundheit
  • Jugend direkt
  • Kultur
    • Veranstaltungskalender
  • Land & Leute
    • Op Platt
    • Tiere
    • Umwelt & Natur
  • Sport
  • Wirtschaft
    • Aus der Region
    • Immobilien
    • WFL Newsletter

© 2025 Herzogtum direkt - DIE Onlinezeitung für Herzogtum Lauenburg