Herzogtum Lauenburg (pm). Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine vor viereinhalb Jahren sind nicht nur insgesamt über 1 Millionen Soldaten getötet worden. Allein in der ukrainischen Zivilbevölkerung fanden 16.000 Menschen den Tod, mehr als 40.000 wurden verletzt. Die Not in den ausgebombten Städten wird immer größer. Der Rotary Club Herzogtum Lauenburg-Mölln, schon seit Jahren gut organisiert, um medizinische Hilfsmittel in die Kriegsgebiete zu bringen, hat gerade zwei weitere Feuerwehrfahrzeuge und die dazugehörige Technik auf die Reise geschickt.
„Mit unserer Unterstützung konnten wir schon viel dafür tun, bei der Versorgung Verwundeter und Verletzter zu helfen“, sagt Dr. Klaus von Oertzen und ergänzt, „wir haben schon mehrere 40t-LKWs mit Hilfsgütern schicken können.“ Dieses Mal sind es Feuerwehrfahrzeuge, die in die Ukraine überführt werden, dazu dringend benötigtes Material wie u.a. Stromgeneratoren, Schutzausrüstung, schweres Atemgerät, Wassertanks oder Verbandsmaterial. „Mit jedem Fahrzeug wächst die Hoffnung auf schnellere Hilfe bei Bränden und Rettungseinsätzen nach Angriffen“, sagt Linda Mai, Rotarierin und Vorsitzende des Vereines Blau-Gelbes Kreuz. Der Partner aus Köln arbeitet eng mit vielen rotarischen Freunden zusammen und hilft bei den Transporten in die Ukraine. „Wir sind wirklich froh darüber, dass wir wieder zwei Fahrzeuge ins Spendenlager nach Köln schicken konnte“, sagt Rotarier Hannes Kulp, „denn sie werden in der Ukraine dringend benötigt.“
Was im Kreis Herzogtum Lauenburg aktuell geschieht? Derzeit sucht der Rotary Club Herzogtum-Lauenburg-Mölln nach einem weiteren ausgemusterten, funktionsfähigen Fahrzeug. Wer die Rotarier unterstützen möchte und Feuerwehrfahrzeuge oder entsprechende Technik kostengünstig abzugeben hat, wende sich bitte an sekretaer@herzogtum-lauenburg-moelln.rotary1940.de











