Mustin (pm). „Keine Verharmlosung der SED-Diktatur. Der 17. Juni erinnert uns, dass Demokratie, Freiheit und Menschenrechte in Deutschland nicht selbstverständlich sind“, sagen die Verantwortlichen zur Kranzniederlegung im Gedenken an die Opfer des Volksaufstandes in der ehemaligen DDR am 17. Juni 1953. Dazu erklärt Rasmus Vöge MdL und Kreisvorsitzender der CDU Herzogtum Lauenburg:

„Seit Jahrzehnten gedenkt die CDU Herzogtum Lauenburg der Opfer des Volksaufstandes gegen die SED-Diktatur am 17. Juni 1953 in der ehemaligen DDR. Die CDU Herzogtum Lauenburg erinnert an die mutigen Frauen und Männer, die sich an diesem denkwürdigen Tag gegen die Unterdrückung in der DDR zur Wehr gesetzt haben und für Demokratie und freie Wahlen auf die Straßen gegangen sind. Nur durch den Einsatz der sowjetischen Streitkräfte, die den Aufstand blutig niederschlugen, gelang der SED-Führung, ihre Macht zu sichern. Im Nachgang wurden Hunderte Menschen verhaftet, einige hingerichtet und viele verschwanden für Jahre in den Kerkern der SED-Justiz.
Wir wollen mit der Erinnerung an den 17. Juni dem Vergessen und der Verharmlosung des Unrechts in der DDR entgegentreten. Die zunehmende Verklärung der Zustände in der DDR durch Rechts- und Linkspopulisten sind gefährlich und geschichtsvergessen. Die Unterdrückung, Einschüchterung, Bespitzelung, Umweltverschmutzung und Entrechtung waren Merkmale der Diktatur, die glücklicherweise 1990 mit der Deutschen Einheit beendet wurden. Der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU mit Rechts- und Linkspopulisten ist Ausdruck unserer freiheitlichen Überzeugung, die mit der Westbindung Deutschlands, der Einbindung Deutschlands in die EU und NATO und der sozialen Marktwirtschaft konstitutiv für unsere politische Arbeit ist.“

Zur diesjährigen Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung sind alle Mitbürgerinnen und Mitbürger herzlich am Montag, 15. Juni 2025 um 17 Uhr am Einheitsstein an der B 208 zwischen Mustin und der Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommern eingeladen. Nach der Begrüßung durch Rasmus Vöge spricht der Bundestagsabgeordneter Henri Schmidt zu den Anwesenden. „Wir freuen uns über rege Beteiligung“, sagen die Organisierenden der Veranstaltung.










