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Investitionsturbo eingeschaltet: Bis 2030 fließen bei HanseWerk rund 2,5 Milliarden Euro in die Stromnetze

Mehr Effizienz im Stromnetz und mehr Einspeisung von Grünstrom durch flexible Netzanschlussverträge sowie umfangreichen Netzausbau – HanseWerk-Gruppe wird Investitionsgeschwindigkeit fast verdoppeln

von Pressemitteilung
Mai 30, 2026
Investitionsturbo eingeschaltet: Bis 2030 fließen bei HanseWerk rund 2,5 Milliarden Euro in die Stromnetze

Schleswig-Holstein (pm). Die HanseWerk-Gruppe wird zwischen 2026 und 2030 mehr als 2,63 Milliarden Euro in den Ausbau und die Instandhaltung ihrer Energienetze in Schleswig-Holstein investieren, davon gehen rund 2,5 Milliarden Euro in die Stromnetze im Norden. Damit werden HanseWerk und ihre Tochtergesellschaft SH Netz ihre Investitionsgeschwindigkeit im Vergleich zu den letzten zehn Jahren fast verdoppeln1). Allein in diesem Jahr werden rund 450 Millionen Euro in Ausbau und Instandhaltung der Energienetze fließen, für 2027 sind sogar über 530 Millionen Euro geplant – jeweils rund 90 Prozent davon werden für die Stromnetze bereitgestellt.

„Wir schalten den Investitionsturbo ein, um die Energiewende im Norden weiter voranzutreiben“, sagt Christian Fenger Vorstandsvorsitzender der HanseWerk AG und Aufsichtsratschef von SH Netz. „Fast 2,5 Milliarden Euro werden in die Stromnetze in Schleswig-Holstein fließen – in Netzausbau und Instandhaltung oder auch intelligente Stromzähler. So wollen wir die Stromnetze fit machen, um Windkraft- und Photovoltaikanlagen anzuschließen und gleichzeitig auf den steigenden Bedarf durch Wärmepumpen, E-Mobilität oder Batteriespeicher zu reagieren.“ Ein konkretes Projekt im Rahmen dieser Investitionsplanung sei beispielsweise eine 110.000-Volt-Leitung im Kreis Dithmarschen mit einem Investitionsvolumen von 98 Millionen Euro.

Doch HanseWerk und SH Netz setzen nicht nur auf den Ausbau der Stromnetze, sondern gleichzeitig auch auf eine effizientere Höherauslastung der bereits bestehenden Infrastruktur: „Mit flexiblen Anschlussverträgen können wir deutlich mehr Strom in unser Netz aufnehmen als bisher und Kunden schneller anschließen“, erläutert Benjamin Merkt, technischer Vorstand der HanseWerk-Gruppe. „Denn mit den flexiblen Anschlüssen können wir bislang freie Kapazitäten im Stromnetz nutzen, um Grünstrom ins Netz aufzunehmen.“ Seit kurzem ermöglicht das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) diese Flexibilisierung, mit der die Effizienz im Netzbetrieb deutlich verbessert wird. Ein erster Vertrag dieser Art wurde von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) und Bioenergie Kropp (Kreis Schleswig-Flensburg) unterzeichnet.

Flexible Netzanschlussverträge (FCAs – Flexible Connection Agreements) sind Vereinbarungen zwischen Netzbetreibern und Betreibern von Erneuerbare-Energien-Anlagen oder Speichern. Sie erlauben beispielsweise den schnellen Netzanschluss trotz Kapazitätsengpässen im Stromnetz. Im Gegenzug für den beschleunigten Anschluss akzeptieren die Stromerzeuger Leistungsbegrenzungen (z. B. Einspeisereduzierung zu Spitzenzeiten). So kann zum Beispiel in Gebieten mit viel Photovoltaik ein Biomassekraftwerk gezielt die Zeit nach Sonnenunter- und vor Sonnenaufgang zur Einspeisung nutzen. Möglich ist auch, dass bestimmte Erzeugungsanlagen die Einspeisung sukzessive reduzieren müssen, wenn die umliegenden Wind- und Photovoltaik-Anlagen eine vorab festgelegte Einspeiseleistung überschreiten und bereits das Netz auslasten. Somit können zusätzliche Stromerzeugungsanlagen schneller ans Netz genommen, Engpässe vermieden und eine höhere Versorgung mit Erneuerbaren Energien ermöglicht werden.

Zwischen 2016 und 2025 haben HanseWerk und SH Netz rund 2,9 Milliarden Euro in den Ausbau und die Instandhaltung der Strom- und Gasnetze in Schleswig-Holstein gesteckt.

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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