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Titel Gesundheit

Ab 2026 gelten höhere Versicherungspflichtgrenzen

Viele Arbeitnehmer sind jetzt davon betroffen

von Pressemitteilung
Dezember 16, 2025
Ab 2026 gelten höhere Versicherungspflichtgrenzen

Die gesetzliche Krankenversicherungspflicht endet für die betroffenen Beschäftigten zum 31.12.2025, wenn deren Jahresgehalt die Jahresarbeitsentgeltgrenze für das laufende Jahr (73.800 Euro) und für das kommende Jahr 2026 (77.400 Euro) übersteigt. Foto: AOK, Colourbox, hfr.

Herzogtum Lauenburg (pm). Arbeitnehmende aus dem Herzogtum Lauenburg sollten zum Jahreswechsel einen Blick auf Ihren Jahresverdienst werfen und diesen mit der Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung abgleichen. Diese Grenze, auch Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAE-Grenze) genannt, steigt zu Beginn des neuen Jahres von 73.800 Euro auf 77.400 Euro. Das hat Auswirkungen auf das aktuelle Versicherungsverhältnis. Übersteigt das Jahresgehalt diese JAE-Grenze, endet zunächst die gesetzliche Krankenversicherungspflicht. „Wir empfehlen in diesen Fällen eine freiwillige Weiterversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch. Allerdings sind nur jene Arbeitnehmer gefordert zu handeln, deren regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die jeweils gültige JAE-Grenze im noch laufenden Jahr 2025 und die des kommenden Jahres 2026 überschreitet. Weitere Informationen dazu gibt es bei AOK-Berater Thorsten Reincke unter der Telefonnummer 0800 2655 505694.

Die Versicherungspflichtgrenze steigt über den Jahreswechsel 2025/2026. Beschäftigte, die jährlich weniger als 77.400 Euro verdienen und bislang privat krankenversichert waren, können sich dann in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern. Foto: AOK, Colourbox, hfr.

Umgekehrt gilt: „Arbeitnehmer, deren regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht mehr überschreitet, werden grundsätzlich wieder versicherungspflichtig“, erklärt Reinhard Wunsch. Bisher privat Krankenversicherte haben dann ein Krankenkassenwahlrecht und können Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse werden. Sofern sie von diesem Wahlrecht nicht Gebrauch machen, werden Sie von ihrem Arbeitgeber bei der Krankenkasse angemeldet, bei der sie zuletzt gesetzlich krankenversichert waren.

Neben der allgemeinen gibt es auch eine besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze. Sie beträgt im nächsten Jahr 69.750 Euro. Diese Besonderheit gilt für Arbeitnehmer, die am Stichtag 31. Dezember 2002 kranken-versicherungsfrei und privat krankenvollversichert waren, weil ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die zu diesem Zeitpunkt geltende JAE-Grenze überschritten hatte. Auch hier gilt: Krankenversicherungspflicht tritt ein, wenn das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt diese besondere JAE-Grenze nicht überschreitet.

„Ein wichtiger Hinweis für privat versicherte Arbeitnehmer, die das 55. Lebensjahr vollendet haben: sie werden grundsätzlich nicht mehr krankenversicherungspflichtig, wenn ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die allgemeine bzw. die besondere JAE-Grenze nicht mehr überschreitet“, sagt Wunsch. So ist der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung ab diesem Alter nahezu ausgeschlossen. Informationen zu allen Änderungen bei den Versicherungspflichtgrenzen in der gesetzlichen Krankenversicherung sowie ein praktischer Gehaltsrechner sind im Internet unter aok.de/fk/nw abrufbar. Wer sich telefonisch dazu informieren möchte, kann sich unter 0800 2655 505694 an Thorsten Reincke von der AOK NordWest wenden.

Tags: AOKKrankenversicherung

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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