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Titel Gesundheit

Frauen im Kreis Herzogtum Lauenburg haben zu hohen Blutdruck

Blutdruck regelmäßig kontrollieren und gesund leben

von Pressemitteilung
Dezember 14, 2021
Frauen im Kreis Herzogtum Lauenburg haben zu hohen Blutdruck

Volkskrankheit Bluthochdruck: Mehr als 11.500 AOK-versicherte Patientinnen und Patienten im Kreis Herzogtum Lauenburg leiden darunter. Frauen sind besonders betroffen. Foto: AOK/hfr.

Herzogtum Lauenburg (pm). Bluthochdruck ist im Herzogtum Lauenburg weit verbreitet. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest. Danach waren im vergangenen Jahr allein 11.540 AOK-versicherte Patientinnen und Patienten von der sogenannten Hypertonie betroffen.

Das Durchschnittsalter lag bei 69 Jahren. Der Anteil der Männer lag mit 44,7 Prozent unter dem der Frauen (55,3 Prozent). „Bluthochdruck verursacht keine Schmerzen. Daher kann er lange unentdeckt bleiben. Allerdings ist ein dauerhaft erhöhter Blutdruck der bedeutende Risikofaktor für lebensgefährliche Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Um Risiken zu reduzieren, ist vor allem wichtig, die eigenen Blutdruckwerte zu kennen. Denn nur diagnostizierte Patienten haben auch die Chance, eine ärztliche Therapie zur Blutdrucksenkung zu erhalten. In den meisten Fällen erhalten Betroffene entsprechende blutdrucksenkende Arzneimittel. Im letzten Jahr verordneten die niedergelassenen Ärzte für die rund 2,5 Millionen gesetzlich Versicherten in Schleswig-Holstein insgesamt 5,456 Millionen Packungen blutdrucksenkender Mittel. Das sind 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr (5,287 Millionen) und sogar 9,1 Prozent mehr als noch im Jahr 2018 (5,002 Millionen). Damit sind Medikamente gegen Bluthochdruck unverändert die am meisten verordneten Arzneimittel in Schleswig-Holstein. Darauf entfielen fast ein Viertel (24,4 Prozent) aller Verordnungen im Fertigarzneimittelmarkt. „Wenn Blutdruck-Senker eingenommen werden müssen, ist es wichtig, sie regelmäßig einzunehmen und auf keinen Fall ohne ärztliche Rücksprache abzusetzen“, so Wunsch.

Bluthochdruck ist Risikofaktor Nummer eins für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Nur diagnostizierte Patienten haben die Chance auf eine ärztliche Therapie zur Blutdrucksenkung. Daher gilt: Regelmäßig Blutdruck messen. Foto: AOK/hfr.
 

Trotz medikamentöser Therapie erreichen allerdings nicht alle Patienten eine Normalisierung ihres Blutdruckes. „Durch einen gesunden und möglichst stressfreien Lebensstil mit einer abwechslungsreichen und salzarmen Ernährung, regelmäßiger Bewegung, wenig Alkohol, einer deutlicher Reduzierung von Übergewicht und dem Verzicht auf Nikotin lässt sich ein zu hoher Blutdruck günstig beeinflussen und manchmal sogar vermeiden“, so Wunsch. Er rät außerdem zu regelmäßigen Check-up-Untersuchungen durch den Hausarzt, bei denen auch der Blutdruck kontrolliert wird. Wichtig sei auch, auf die Warnsignale des Körpers zu achten. Wer über längere Zeit Ohrensausen, Schwindel, Nasenbluten oder Kurzatmigkeit verspürt, sollte seinen Blutdruck ärztlich kontrollieren lassen.

Weitere Infos im Internet unter www.aok.de/nw, Rubrik Medizin & Versorgung.

Tags: AOKGesunde ErnährungGesundheit

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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