Wilhelm-Busch-Abend beendete die Berkenthiner Sommerkonzerte

343
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von
Fried Wolff (li.) und Wolfgang Gellert bei ihrem Auftritt in Berkenthin. Foto: hfr

Berkenthin (pm). Einen gelungenen Abschluss der Berkenthiner Konzertreihe bildete der Auftritt der beiden Schauspieler und Musiker Fried Wolff und Wolfgang Gellert am letzten Freitag (30. Juli) an der Kanalschleuse. Sie zeigten Ausschnitte aus Ihrem Wilhelm-Busch-Programm „Der Ort ist gut, die Lage neu, der alte Lump ist auch dabei“.

Auch weniger bekannte Busch-Texte wurden dabei den wiederum rund 140 Besuchern bei angenehmen Temperaturen in unterschiedlicher, stets unterhaltsamer Form dargeboten: Pointiert vorgetragene Rezitationen wurden durch kleine, humorvolle Spielszenen abgelöst. Daneben wurden vertonte Gedichte zu eingängigen Melodien moritatenhaft und nur von der Gitarre begleitet vorgetragen. In schneller Abfolge wurden auf diese Weise den Konzertbesuchern Wahrheiten und Lebensweisheiten von teilweise höchster Aktualität „verabreicht“, während kleine skurrile Geschichten Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele lieferten. Mach einem der Zuhörer mag dabei stellenweise das Lachen im Halse stecken geblieben sein. Die mit höchster Professionalität vorgetragenen Darbietungen machten insgesamt deutlich, wie zeitlos doch das Werk dieses großen humoristischen Dichters, Zeichners und Malers Wilhelm Busch ist!

Als der Auftritt nach einer Stunde und 10 Minuten und einigen Zugaben endete, zollte das bestens amüsierte Publikum den beiden Künstlern seine Anerkennung durch lang anhaltenden Applaus und einen gefüllten Spendenhut. Fried Wolff und Wolfgang Gellert hatten Wort gehalten: Wie in ihrer Programmankündigung versprochen, hatten die Anwesenden einen Abend erlebt, an dem zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam. Damit endeten die diesjährigen Berkenthiner Sommerkonzerte, die inzwischen eine feste Größe im Kulturfahrplan nicht nur der Gemeinde, sondern der ganzen Region geworden sind.

Vorheriger ArtikelFeuerwehr Ziethen: Erhöhtes Einsatzaufkommen im Juli
Nächster ArtikelSalemer Dialog – Eine Pandemie und kein Ende
Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.