Norddeutsches Freiluftkino mit ‚Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen‘ und ‚Kaiserschmarrndrama‘

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Gefühlvolles Familiendrama mit hintergründigem Humor. Foto: Zieglerfilm
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Nusse/Alt-Mölln (pm). Nach einer kleinen Verschnaufpause spielt das Norddeutsche Freiluftkino am kommenden Wochenende am Freitag, 30. Juli, das hintergründige Familiendrama „Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen“ im Pfarrgarten in Nusse, Kirchstraße 8. Sonnabend, am 31. Juli, geht’s dann weiter mit der exklusiven Vorpremiere von der neuen Eberhofer-Krimikomödie „Kaiserschmarrndrama“ in Alt-Mölln hinter der Freiwilligen Feuerwehr, Heinz-Hagelstein-Weg.

Filmbeginn ist jeweils gegen 21.30 Uhr. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Eine eigene Sitzgelegenheit ist selbst mitzubringen. Eine Testpflicht besteht nicht, jedoch müssen Kontaktdaten von allen Besuchern erfasst werden (vorzugsweise mit der Luca-App). Da alles im Freien stattfindet und Abstände gewahrt werden können, ist eine Mund-Nasen-Maske auf dem eigenen Sitzplatz nicht erforderlich.

„Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen“

Die 27-jährige Ukrainerin Marija (Emilia Schüle) kommt nach Deutschland in der Hoffnung, mit dem dort verdienten Geld ihre Familie in der Heimat ernähren zu können. Eine Anstellung findet sie schließlich als Pflegerin: Sie soll sich rund um die Uhr um den demenzkranken Curt (Günther Maria Halmer) kümmern. Das allein ist schon keine leichte Aufgabe, doch erschwert wird sie durch die Kontrollsucht von Curts Tochter Almut (Anna Stieblich), die sich schon bald als unausstehlich entpuppt. Aber dann hat Almut einen Autounfall und Marija ist nun komplett allein mit Curt, der langsam beginnt, sie für seine verstorbene Frau Marianne zu halten. Weil es ihrem Patienten sichtlich gut tut, spielt Marija das Spiel kurzerhand mit. Weil Almut nicht mehr da ist, schaut nun Curts Sohn Philipp (Fabian Hinrichs) immer mal nach dem Rechten bei den beiden. Doch Philipp ist mehr an Marija als an Curt interessiert – und seine Annäherungsversuche werden für die junge Frau immer schwerer zu ignorieren…

„Kaiserschmarrndrama“

Siebte Rita-Falk-Verfilmung um Provinzpolizist Eberhofer. Foto: Constantin Film

Es scheint, als wären die entspannten Zeiten für den Provinzpolizisten Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) vorbei: Und nein, daran ist nicht der Mord des Webcam-Mädchens aus dem Dorf schuld. Den Fall geht er ganz lässig an, wie immer! Der Grund für seine aufkeimende Unruhe ist vielmehr sein Kollege Rudi (Simon Schwarz), der einen Unfall hatte und vorerst auf den Rollstuhl angewiesen ist. Ganz nebenbei gibt der Franz dafür auch noch die Schuld und nistet sich kurzerhand auf dem Hof ein. Fortan erwartet er von seinem Gefährten nicht weniger als vollste Unterstützung und Rundumbetreuung! Doch die Krönung des Ganzen ist eigentlich Eberhofers Freundin Susi (Lisa Maria Potthoff). Die hat sich mit Eberhofers Bruder Leopold (Gerhard Wittmann) zusammengetan und will neben dem Hofgrundstück ein Doppelfamilienhaus mit einer Gemeinschaftssauna bauen. Zum Glück ist Franz nicht der Einzige, dem das gehörig gegen den Strich geht! Auch Papa Eberhofer (Eisi Gulp) ist alles andere als begeistert von der Idee. Zu dem illustren Treiben gesellt sich noch eine Motorradgang und Fleischpflanzerl, die mit Marihuana versetzt sind. Ach, und das Mordopfer? Da muss Franz zu seinem Entsetzen feststellen, dass seine besten Freunde Simmerl (Stephan Zinner) und Flötzinger (Daniel Christensen) Stammkunden bei ihr waren …

Weitere Infos unter  www.norddeutsches-freiluftkino.de