Erste Übung in Kittlitz nach sieben Monaten

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Endlich wieder üben für den Ernstfall. Foto: Wolfgang Farken
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Kittlitz (pm). Die Coronapandemie hat auch den Übungsdienst seit Oktober vergangenen Jahres bei der Freiwilligen Feuerwehr Kittlitz zum Erliegen gebracht. Zu Einsätzen rückte die Feuerwehr mehrfach aus, aber es fehlte der Übungsdienst und der soziale Kontakt der Feuerwehrkameraden untereinander, so stellvertretender Wehrführer Benjamin Engert, der den ersten Übungsdienst nach über sieben Monaten in Kittlitz leitete. Wir sind froh, dass es jetzt wieder los gehen kann, auch wenn durch die Pandemie bedingte Maßnahmen einzuhalten sind. Daher wurden zwei Gruppen gebildet, die wechselseitig übten.

Auch wenn Erlerntes nicht so schnell verloren geht, aber der regelmäßige Übungsdienst ist einfach erforderlich, damit auch Erfahrung das Erlernte festigt, so Benjamin Engert weiter. Wichtiger Bestandteil des ersten Übungsdienstes in diesem Jahr war u.a. eine Sicherheitsbelehrung mittels eines Lichtbildervortrages durch den Sicherheitsbeauftragten Nils Winterberg. Darüber hinaus hatte der Stellvertretende Gruppenführer Björn Sacker die Einsatzmöglichkeiten des Kittlitzer Löschfahrzeuges vorgestellt. So unter anderem das kleinste wasserführende Löschmittel, die sogenannte „Kübelspritze“. Diese kann bei einem noch rechtzeitigen Einsatz schlimmeres verhindern, so Björn Sacker. Die Feuerwehr hofft, jetzt wieder regelmäßig üben zu können.

An diesem Übungsdienst konnte auch ein neuer Feuerwehrkamerad für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst verpflichtet werde. Die Feuerwehr hofft, dass auch weitere Interessenten den Weg zur Freiwilligen Feuerwehr Kittlitz finden.