Foto: Friedrich J. Flint
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Es ist bestimmt keine Symbiose zwischen Buschwindröschen (Anemone nemorosa) und Marienkäfer wohl nur eine Liason. Nun ist die Blütezeit von März bis Mai in den hellen, lichten Buchenwäldern.

Es stehen auch noch andere in der Blüte: der Waldmeister (Galium odoratum), das Wohlriechende Labkraut oder Maikraut für die Maibowle, der Bärlauch (Allium ursinum) und die Echte Schlüsselblume (Primula veris). Bei Regenwetter und nachts hängen die Blüten der Buschwindröschen geschlossen nach unten, tagsüber öffnen sie sich.

Das Buschwindröschen hat zahlreiche Trivialnamen. Im Volkstum wurde es früher manchmal als „Hexenblume“ bezeichnet. In der Schweiz kennt man es als „Geissebluemli“, als „Gugguche“ oder als „Waldglöggli“. Leonhart Fuchs führte die Pflanze in seinem Kräuterbuch 1542 unter dem schwäbischen Namen „Weiß waldhenle“ (Weißes Waldhähnlein) auf.