Grüne: Stadtvertretung in Präsenz in Corona-Zeiten eine Zumutung

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Mölln (pm). Am Montag den 1. März findet eine außerordentliche Stadtvertretung in Mölln statt. Diese Stadtvertretung soll in der Präsenzform mit allen 36 Mitgliedern der Stadtvertretung in der Turnhalle des Marion Dönhoff Gymnasiums stattfinden. So will es der Bürgervorsteher Jan Frederik Schlie.

„Und dass, obwohl wir erst in der letzten Stadtvertretung die rechtssichere Möglichkeit für digitale Sitzungen geschaffen haben,“ ärgert sich Thomas Metz, grüner Stadtvertreter. „Wie kann es sein, dass die Stadt so gedankenlos mit dem Gesundheitsschutz umgeht“, fragen sich die Möllner GRÜNEN. Selbst kleinere Gemeinden im Umland haben bereits auf digitale Sitzungen umgestellt, auch der Möllner Hauptausschuss am 2. März findet digital statt.

„Gerade wir als politische Vertretung sollten uns in Zeiten der Pandemie vorbildlich verhalten und kein unnötiges Infektionsrisiko eingehen“, so Sabine Tetzlaff grüne Stadtvertreterin. „In Mölln ist der sieben Tage Inzidenz Wert hoch. Und dann sollen wir uns persönlich treffen? Das ist eine Zumutung“, findet Regina Hälsig, Fraktionsvorsitzende der Grünen.