Gebrauchte Computer für einkommensschwache Familien

Sozialkaufhäuser suchen besonders vor Weihnachten nach funktionierenden Anlagen und Notebooks

397
Weihnachtsdekoration wird in den Sozialkaufhäusern bereits angeboten. Ein gebrauchter und gut erhaltener Computer würde jedoch viele Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien ebenso erfreuen. Foto: AWO BA
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von

Geesthacht/Lauenburg/Ratzeburg/Mölln (pm). In Zeiten der Corona-Pandemie geht die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander. Das trifft besonders Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien. Während gut betuchte Familien den Kontakt zu Schulen und Lehrern mit Hilfe von Computeranlagen und Internet aufrechterhalten können, fehlt es anderen nicht nur am Know-how, sondern auch an der entsprechenden Technik. Die AWO Bildung und Arbeit will diesem Missstand abmildern und wirbt daher um Sachspenden.

„Wir suchen nach ausgedienten, aber gebrauchsfähigen PC-Anlagen und Notebooks, die wir an die Familien weitergeben können, die noch nicht damit ausgestattet sind. Damit wollen wir den Schülern ermöglichen, Kenntnisse bei der Bedienung von Computern zu erwerben. Im Falle weiterer Schulschließungen sind sie dann ein wenig besser gerüstet“, erläutert Madeleine Wingeß, Regionalleiterin der AWO Bildung und Arbeit, die die Sozialkaufhäuser in Geesthacht, Lauenburg, Ratzeburg und Mölln betreibt. Damit die betroffenen Eltern entsprechende Geräte unter den Weihnachtsbaum legen können, werden jetzt möglichst komplette, kleinere Anlagen sowie Notebooks und Laptops mit Betriebssystemen, inklusive Tastaturen und andere periphere Geräten, wie zum Beispiel Scanner und Drucker, gesucht.

„Daneben freuen wir uns ganz besonders über nicht allzu große, gut erhaltene Möbel, die von den Kunden in den Sozialkaufhäusern immer gesucht werden. Zurzeit werden diese Waren erfahrungsgemäß etwas knapp“, so Madeleine Wingeß. Die Regionalleiterin bittet um eine vorherige telefonische Absprache per Telefon. Dann wird entweder ein Besichtigungs- oder gleich ein Abholtermin vereinbart. Fotos können per Email übermittelt werden. So können die Betriebsleiter abschätzen, ob die Möbel für die Sozialkaufhäuser geeignet sind oder nicht. Große Schrankwände werden zum Beispiel wenig nachgefragt, weil die Wohnungen von bedürftigen Familien oft eher klein sind.

Vorheriger Artikel‚OnlineTalk‘ der CDU Herzogtum Lauenburg
Nächster ArtikelMitgliederversammlung der DLRG Ratzeburg 2020
Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.