Interkulturelles Kinderturnen – Eine gelungene Kooperation von Volkshochschule und VfL Geesthacht

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Zweite Reihe (v.li.): Nadine Cinar (Beratungsstelle für Integrationsmaßnahmen Kreisvolkshochschule Herzogtum Lauenburg), Gesa Häsler (Geschäftsführung VHS Geesthacht), Philipp Westphal (Assistent des Vorstands VfL Geesthacht), Lena Gritzan (Auszubildende VfL Geesthacht). Das Foto wurde aufgenommen am 24. Februar 2020. Foto: hfr
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Geesthacht (pm). Kürzlich endete das interkulturelle Kinderturnen, eine Kooperation der Volkshochschule Geesthacht und des VfL Geesthacht. Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund im Alter von drei bis acht Jahren konnten im VfL Sportzentrum in der Mercatorstraße in sieben Sporteinheiten spielerisch, freundlich und fair miteinander spielen und Sport treiben. Zur gleichen Zeit fand ein Gesprächskreis für die Eltern statt. Im Beisein einer Lehrkraft hatten sie Gelegenheit, Deutsch zu sprechen und sich über alltägliche oder besondere Erfahrungen auszutauschen sowie neue Kontakte zu knüpfen.

Als Grundlage für die Auswahl des Kursinhaltes diente dem VfL das Konzept „Kinderturnabzeichen für Alle“. Hierbei handelt es sich um verschiedene Aufgaben, bei denen unterschiedliche körperliche Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden müssen. Gemeinsam wurde getanzt, geturnt, gelacht und gespielt. In den letzten Wochen haben die Kinder an verschiedenen Stationen fleißig für das Kinderturnabzeichens trainiert. So wurden Koordination, Mobilität und Körpergefühl verbessert. Zum Abschluss des Angebotes konnte jedem Kind das Kinderturnabzeichen ausgestellt werden. Vielen Familien konnte durch das Angebot der Einstieg in den Vereinssport erleichtert und der Ablauf von Kindersportstunden nähergebracht werden. Die Volkshochschule Geesthacht und der VfL Geesthacht freuen sich nicht nur über das gelungene Integrationsprojekt, sondern auch über die hervorragende Zusammenarbeit bei der Konzeption und Abwicklung des Angebots. Es ist zu hoffen, dass es auch künftig Fördertöpfe gibt, die es möglich machen, vergleichbare interkulturelle Angebote anzubieten.

Projekte wie dieses, das den Fokus nicht auf den reinen Spracherwerb legte, sind in Geesthacht und Umgebung eher wenig vertreten, aber besonders wichtig, um soziale Kontakte zu knüpfen und Gelerntes anwenden zu können. Um allen Zugewanderten eine Kursteilnahme zu ermöglichen, sollten diese Angebote kostenfrei sein. Eine Umsetzung ist folglich nur mit Drittmitteln zu bewerkstelligen. Die Volkshochschule freut sich, dass sie für das Kooperationsprojekt mit dem VfL erneut und damit zum 7. Mal seit 2017 Fördermittel des Kreises Herzogtum Lauenburg erhalten konnte.

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