120.000 Euro Bundesförderung für einen Klimaschutzmanager im Kreis Herzogtum Lauenburg

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Herzogtum Lauenburg (pm). „Der Kreis Herzogtum Lauenburg geht nun im Klimaschutz weiter voran. Wie mir das Bundesumweltministerium mitteilte, erhält der Kreis eine Bundesförderung von knapp 120.000 Euro für die befristete Anstellung eines Klimaschutzmanagers. Aufgabe des Klimaschutzmanagers wird es sein, in den nächsten Monaten und Jahren mit der Kreisverwaltung einen ambitionierten, neuen Klimaschutzplan für den Kreis Herzogtum Lauenburg zu erarbeiten, in dem konkrete Ziel und Maßnahmen zur Einsparung von Energie und CO2 benannt werden“, teilt der Lauenburgische CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann aus Berlin mit.

„Klimaschutz gehört zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen in diesem neuen Jahrzehnt. Aber Klimaschutz fängt vor Ort an, in den Kommunen bei öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Dienstleistungen wie dem ÖPNV oder in der Kreisverwaltung. Das Spektrum, wo Energie und letztendlich CO2 eingespart werden kann ist groß. Deshalb haben wir uns in der Kreispolitik auch für einen solchen Klimaschutzmanager und damit für einen neuen Klimaschutzplan stark gemacht und im Kreishaushalt die anteilige Finanzierung einer solchen Stelle bereits eingestellt. Mit der Förderzusage des Bundes können wir nun schnell in die Umsetzung gehen, die Stelle ausschreiben und zügig besetzen“, sagt Norbert Brackmann, der auch als Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag für ein neues ambitioniertes Klimaschutzkonzept wirbt.

Klimaschutzkonzepte müssen nach den Vorgaben des Bundesumweltministeriums kurz-, mittel- und langfristige Ziele und Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen aufzeigen und somit auf lokaler Ebene zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele beitragen. Sie müssen unter Einbeziehung aller relevanten Akteure erstellt werden sowie eine Energie- und Treibhausgasbilanz, eine Potenzialanalyse, Minderungsziele, einen Maßnahmenkatalog und eine Empfehlung für ein geeignetes Instrument zum Controlling und Management enthalten.

„Der Kreis Herzogtum Lauenburg verfügt über zahlreiche Gebäude aus den 60er und 70er Jahren, bei denen nun Sanierungsmaßnahmen anstehen und in dessen Zuge sowieso Maßnahmen zur Energieeinsparung vorgesehen sind. Das müssen wir nun mit dem Klimaschutzkonzept zusammen bringen. Am Ende werden sicherlich viele große und auch kleinteilige Einzelmaßnahmen stehen. Doch auch diese bewirken, dass wir langfristig Energie und somit viel Geld im Kreishaushalt einsparen“, sagt der Norbert Brackmann.

Der letzte Klimaschutzplan des Kreises Herzogtum Lauenburg liegt schon einige Jahre zurück. Der lauenburgische Kreistag richtete 2011 eine Arbeitsgruppe mit der Aufgabe ein, für den Kreis ein Klimaschutzkonzept zu erstellen. Das finale Klimaschutzkonzept wurde 2013 beschlossen und innerhalb der letzten Jahre größtenteils umgesetzt. Da auf einige Bausteine im Konzept bewusst verzichtet wurde, war das Klimaschutzkonzept jedoch nicht förderfähig.

„Der neue Klimaschutzplan soll in diesem Punkt besser werden. Das Ziel ist nicht nur ein ambitioniertes Klimaschutzkonzept zu schreiben, sondern weitere Bundesmittel für die Umsetzungsmaßnahmen einzuwerben. Denn der Bund beteiligt sich im Anschluss an die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes auch an zahlreichen Maßnahmen und Investitionen zur dessen Umsetzung. Büchen, Mölln, Schwarzenbek, Dassendorf oder auch Lauenburg haben es in den letzten Jahren vor gemacht. Hier wurden Klimaschutzkonzepte geschrieben und umgesetzt, an denen sich der Bund finanziell beteiligte. So sind im Rahmen der Klimaschutzinitiative über 1,5 Millionen Euro in die Kommunen im Kreis geflossen“, berichtet Norbert Brackmann nach Auswertung von Förderaufstellungen des Bundesumweltministeriums.

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