Kunstgespräch: Was darf Kunst kosten?

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Stefanie Busold und Michael Müller. Foto: Kuretzky
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Borstorf (pm). Als Gäste beim letzten Kunstgespräch in diesem Jahr begrüßen Hans und Heidrun Kuretzky die freie Kunsthändlerin Stefanie Busold aus Hamburg und den Künstler Michael Müller aus Berlin. Das Gespräch findet aus organisatorischen Gründen nicht an einem Dienstag, sondern am Mittwoch, 18. Dezember, um 19 Uhr in Borstorf in der Möllner Straße 23 statt. Der Eintritt zu der Veranstaltung der Stiftung Herzogtum Lauenburg ist frei.

Wie teuer darf ein Kunstwerk sein? Welche Bewertungsmaßstäbe gibt es, was kann oder muss eine Rolle spielen? Zu diskutieren wäre folgende These: Zu den Bemessungsgrößen für den Preis eines Kunstwerkes – neben Höhe x Breite x Erfahrungspunkte – gehören die Eigenschaften „eigenständig“ und „authentisch“, „innovativ“ und „evident“ sowie „intensiv“ und „glaubwürdig“.

Die Teilnehmer am Kunstgespräch diskutieren mit zwei Menschen, die als Experten der Materie gelten dürfen. Stefanie Busold arbeitet für diverse Kunstsammlungen in Hamburg und repräsentiert das Auktionshaus Grisebach in Norddeutschland. Michael Müller beschäftigt sich als freier Künstler mit Environment. Er lehrte einige Jahre an der Berliner Universität der Künste und arbeitet auch als Kurator.

Es wird um Anmeldung gebeten bei Hans oder Heidrun Kuretzky unter der Telefonnummer 04543/396 oder per Email an info@kuretzkykeramik.de, alternativ bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg unter der Rufnummer 04542/87000 und Email info@stiftung-herzogtum.de.

Nach zehn Jahren guter Zusammenarbeit mit der Stiftung veranstaltet das Ehepaar Kuretzky die Kunstgespräche ab 2020 in Eigenregie und bietet damit allen Künstlern und Kunstinteressierten weiterhin eine Plattform für intensiven Austausch und gute Diskurse.