Scheer und Wagner-Bockey im Austausch mit Altenheime Apel

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Nina Scheer zu Besuch im Altenheim Apel in Gülzow. Foto: hfr
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Ziethen/Gülzow (pm). Gerne sind die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer und die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Wagner-Bockey der Einladung in die Senioren- und Pflegepension Altenheim Apel in Gülzow gefolgt. Im Austausch mit Gabriele Apel, Leiterin der Altenheime Apel, und Annett Müller, Geschäftsführerin der Einrichtung in Ziethen, sprachen die SPD-Politikerinnen über Herausforderungen und politische Handlungsbedarfe im Bereich der Pflege.

Nina Scheer unterstrich: „Die Pflege muss insgesamt mehr Wertschätzung erfahren – hier wird ein unschätzbarer Beitrag für unsere Gesellschaft geleistet. Hier sind Menschen täglich aufs Neue für andere da. Darum hat der Bundestag auf Initiative der SPD am 24. Oktober 2019 ein Gesetz beschlossen, auf dessen Grundlage bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne in der Pflege geschaffen werden sollen – möglichst nach Tarif. Insgesamt muss es darum gehen, die Pflege zukunftssicher aufzustellen. Der Austausch und die Rückkopplung vor Ort sind mir hierbei ein wichtiges Anliegen, um die Erfahrungen der betroffenen Akteure politisch einzubeziehen. Der Austausch vor Ort war insbesondere für die Frage der Qualifikationsstufen in der Pflege vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel sehr wertvoll.“

Hierbei hatte Nina Scheer etwa die ‚Konzertierte Aktion Pflege‘ im Blick, im Rahmen derer Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Umsetzung befindliche Konzepte erarbeitet haben, die sich kurz zusammenfassen lassen mit: Mehr Ausbildung, mehr Personal, mehr Geld, mehr Verantwortung, mehr Digitales.

Kathrin Wagner-Bockey ergänzt: „Mir wurde bei meinem Besuch einmal mehr deutlich, wie eng getaktet die pflegerischen Aufgaben sind. Ich fände es wichtig, den Einrichtungen in einem bestimmten Rahmen mehr Flexibilität bei der Personalplanung zu ermöglichen. Der Fachkraftschlüssel scheint nicht in jeder Situation hilfreich. Darüber möchte ich intensiver ins Gespräch kommen und werde diese Fragen bei meinem nächsten Besuch vor Ort zusammen mit Birte Pauls, unserer pflegepolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion, noch mal genauer beleuchten.“